Alarm um 1 Uhr nachts Wirbel um Kölner Bahnfahrer (39): Bundespolizei muss richtig einstecken

Frauen und Männer der Bundespolizei gehen durch den Hauptbahnhof in Köln.

Die Bundespolizei, hier ein Symbolfoto aus dem Dezember 2021, hatte mit einem 39-jährigen Mann zu kämpfen.

Mitten in der Nacht hat ein Bahnfahrer in Köln für Wirbel gesorgt. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei hatten ordentlich zu tun.

Es ging so harmlos los und wäre so einfach zu lösen gewesen. Doch weil ein 39-Jähriger sich weigerte und lieber auf Konfrontationskurs ging, muss die Bundespolizei nun von einem Fall berichten, der den Mann teuer zu stehen kommen dürfte.

Gegen 1 Uhr am Mittwochmorgen (11. Mai) war der 39-Jährige in einer S-Bahn in Köln aufgefallen. Dort war er ohne Maske unterwegs – an den meisten Orten des täglichen Lebens mittlerweile kein Problem mehr, in Zügen von DB und KVB schon.

Bahnhof Mülheim: Mann (39) wird von Weiterfahrt ausgeschlossen

Da er offenbar keine Maske bei sich trug, wurde der Mann am Bahnhof Mülheim von Mitarbeitern der Deutschen Bahn von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Fall abgeschlossen? Von wegen!

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Der Mann weigerte sich, kam den Aufforderungen nicht nach. Die DB-Mitarbeiter schalteten nach mehreren Versuchen die Bundespolizei zur Unterstützung an. Eine Eskalation schien, auch aufgrund des angetrunkenen Zustands des Mannes, jetzt immer wahrscheinlicher.

Köln: Mann schlägt nach Einsatzkräften der Bundespolizei und beleidigt sie

Aber: Auch die Ansprache der Einsatzkräfte der Bundespolizei ignorierte der Störenfried, so dass die Beamtinnen und Beamten den Mann an den Armen griffen und ihn aus dem Zug begleiten wollten.

„Sofort sperrte sich der Mann, versuchte seine Arme aus den Griffen zu lösen und schlug zielgerichtet nach den Einsatzkräften“, erklärt eine Sprecherin der Bundespolizei. Auch auf dem Bahnsteig soll er sich massiv aggressiv gezeigt haben und die Einsatzkräfte unter anderem als „Vollpfosten” und „Idioten” beschimpft haben.

Auf der Wache der Bundespolizei folgte zunächst ein Alkoholtest: 1,4 Promille. Strafanzeigen wurden wegen tätlichen Angriffs, Widerstand und Beleidigung geschrieben. Als der 39-Jährige (mit Platzverweis) gehen durfte, „ergänzte“ er seine Anzeigen weiter: Er drehte sich ein letztes Mal zu den Einsatzkräften um und zeigte ihnen den Mittelfinger. (tw)

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