Kabelschutz gegen Kupferdiebe: Während TankE nachrüstet, schlagen die Täter erneut zu.
Enormer SchadenWieder Kabelklau in Köln – Aldi und Ikea betroffen

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Die Kabel an den Ladesäulen bei Aldi in Pesch und Ikea am Butzweilerhof wurden gestohlen.
Die Kabel-Diebe an Kölns E-Ladesäulen lassen sich von den ersten Gegenmaßnahmen nicht beeindrucken.
In den vergangenen Tagen schlugen Unbekannte gleich zweimal zu: auf dem Aldi-Parkplatz in Pesch und bei Ikea am Butzweilerhof.
Wieder Ladekabel geklaut – Aldi und Ikea betroffen
An beiden Ladesäulen fehlen jetzt die Kabel – abgeschnitten, vermutlich um an das enthaltene Kupfer zu kommen. Auf dem Aldi-Parkplatz in Pesch ist es nicht der erste Vorfall: Bereits Ende Juli war der Standort von einem Kabeldiebstahl betroffen.
Die aktuell betroffenen Ladesäulen gehören nicht zum Betreibernetz von TankE. Das Unternehmen hat damit begonnen, seine Ladesäulen mit einem speziellen Kabelschutz nachzurüstet.
Betroffen sind bei dieser Art von Diebstahl bislang ausschließlich Schnellladestationen (DC), bei denen die Kabel fest an der Säule montiert sind – anders als bei Normalladestationen, wo Nutzer ihr eigenes Kabel mitbringen.
Die Häufung passt in ein Muster, das sich in Köln seit Monaten verschärft. Laut WDR habe die Polizei in Köln und Leverkusen bis Ende August 2026 mehr als 60 Fälle registriert. Das seien bereits genauso viele Fälle wie im gesamten vergangenen Jahr.
Der Schaden pro Vorfall liege laut Automobilclub Verkehr (ACV) bei 5000 bis 8000 Euro – während der Rohstoffwert des gestohlenen Kupfers nur rund 50 Euro betrage, erklärte ein Sprecher auf EXPRESS.de-Nachfrage.
Ob und wie die Betreiber der Ladesäulen bei Aldi und Ikea reagieren, ist noch offen. Ebenso, ob bereits Anzeige erstattet wurde.
