Nicht erschrecken, wenn das Smartphone klingelt und die Sirenen heulen. Es ist bundesweiter Warntag. Auch in Nordrhein-Westfalen wird es laut.
Achtung, nicht erschreckenSirenen heulen in Köln – Warnmeldung um 11 Uhr

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Am bundesweiten Warntag schrillen die Smartphones - auch in Nordrhein-Westfalen. (Archivbild)
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Handys schrillen, Sirenen heulen und Warnmeldungen ploppen auf dem Smartphone-Bildschirm auf: Beim bundesweiten Warntag werden auch in Nordrhein-Westfalen die Warnsysteme auf die Probe gestellt.
Um 11.00 Uhr sollen die verschiedenen Warnmittel ausgelöst werden. Nun gibt es auch eine Neuerung: 45 Minuten nach dem Alarm will das BBK soll erstmals auch eine Entwarnung verschickt werden. Bund, Länder und Kommunen wollen damit testen, ob im Ernstfall alles funktioniert, und die Bevölkerung mit den Warnwegen vertraut machen.
Von 11.00 Uhr an wird eine Probewarnung in Form eines Warntextes an App-Server, Rundfunksender und weitere Multiplikatoren verschickt, die an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossen sind.
Zeitversetzt verbreiten diese Multiplikatoren die Probewarnung über Fernsehen, Radio und Smartphones. Probe-Warnmeldungen werden auch direkt auf das Handy per Cell Broadcast versendet.
99 Sirenen in Düsseldorf
Zusätzlich können kommunale Warnkanäle wie Sirenen, digitale Informationstafeln oder Lautsprecherwagen ausgelöst werden. In Düsseldorf zum Beispiel heulen 99 Sirenen, wie die Stadt Düsseldorf ankündigte. In Köln wurden im vergangenen Jahr insgesamt 136 Sirenen getestet.
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.
Auch digitale Anzeigetafeln an den Haltestellen der Rheinbahn sowie städtische Verkehrsinformationstafeln werden Hinweise zum Warntag anzeigen.
Die Teilnahme am bundesweiten Warntag ist allerdings freiwillig, daher müssen nicht alle Kommunen teilnehmen und ihre örtlichen Warnkanäle testen. Gegen 11.45 Uhr wird über die Warnkanäle und Endgeräte entwarnt, über die zuvor die Probewarnung verbreitet wurde. Zuletzt fand am 12. März 2026 ein landesweiter Warntag in NRW statt. (dpa/red)
