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Großeinsatz in KölnSEK stürmt Haus – Frau (46) überwältigt

Aktualisiert

Großeinsatz in Köln-Ossendorf! Aus einer Wohnung heraus wurde mindestens ein Schuss abgegeben. Jetzt gibt es neue Informationen. 

Großeinsatz in Köln-Ossendorf! Der Fahrer eines Krankentransportwagens hatte gegen 14.35 Uhr die Polizei alarmiert, weil dort jemand mindestens einen ungezielten Schuss aus einer Wohnung heraus aus einem Mehrfamilienhaus an der Äußeren Kanalstraße abgegeben haben soll. Das teilt die Polizei mit.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Bereich rund um die Äußere Kanalstraße für den Verkehr gesperrt.

Im Visier der Polizei: eine Siedlung in Neu-Ehrenfeld. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat gegen 18 Uhr eine Wohnung gestürmt. Dort trafen sie dann eine 46-jährige Frau an, die sie überwältigt haben. In ersten Berichten hieß es, dass es sich um einen Mann handelte.

Anschließend durchsuchte die Polizei alles nach einer Waffe – und fand im Keller des Hauses eine Schreckschusswaffe.

Leserreporter Serhan T., der im Ossendorfer Weg wohnt, wurde am späten Nachmittag Zeuge, wie sich bewaffnete Spezialkräfte vor der Eingangstür des Wohnhauses positionierten. Offenbar kurz vor der Stürmung.

Polizeikräfte, teilweise vermummt und schwer bewaffnet, stehen auf einer Straße, die abgesperrt ist.

Die Kölner Polizei hat am Dienstagnachmittag (18. November 2025) die Äußere Kanalstraße teilweise gesperrt. Ein Großeinsatz läuft.

Ob die Frau den mutmaßlichen Schuss abgegeben hat und wem die Schreckschusswaffe zuzuordnen ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, teilt die Polizei weiter mit. Auch das Motiv ist noch unklar. Nähere Angaben zu der Person hat die Polizei bislang nicht gemacht. Die 46-Jährige wurde zur Klärung des Sachverhaltes ins Polizeipräsidium gebracht und nach ihrer Vernehmung wieder entlassen.

Weitere schwer bewaffnete Kräfte haben für die Zeit des Einsatzes auch die benachbarten Häuser gesichert. Wegen der Durchsuchung nahm die Sperrung des Bereichs einige Stunden in Anspruch. Gegen 18.30 Uhr war alles wieder frei. (red/iri)