Nach dem Summerjam Müll in Köln: Aufräumarbeiten am Fühlinger See – Fazit fällt eindeutig aus

04.07.2022, Köln: Viel Müll liegt nach dem Festival auf den Wiesen am Fühlinger See. Die Besucher von Summerjam hinterlassen sehr viel Schrott und Abfall. Foto: Uwe Weiser

Nach dem Summerjam-Festival in Köln haben am Montag (4. Juli 2022) die Aufräumarbeiten am Fühlinger See begonnen.

Zuerst Feiern, dann Aufräumen: Am Fühlinger See ist das Summerjam-Festival zu Ende gegangen. Nun muss das Gelände wieder hergerichtet werden.

Nach dem Summerjam ist vor dem großen Aufräumen: Am vergangenen Wochenende fand am Fühlinger See nach zwei Jahren Pause wieder das beliebte Reggae-Festival statt. Tausende Besucher und Besucherinnen feierten und campten auf dem Gelände.

Natürlich fällt nach den Feierlichkeiten dann auch einiges an Müll an, die Aufräumarbeiten haben am Montagvormittag (4. Juli 2022) begonnen.

Nach dem Summerjam: Lobende Worte für das Festival-Publikum

Seit Jahren kümmert sich das Wesselinger Unternehmen Poensgen um die Reinigung am Fühlinger See.

04.07.2022, Köln: Viel Müll liegt nach dem Festival auf den Wiesen am Fühlinger See. Die Besucher von Summerjam hinterlassen sehr viel Schrott und Abfall. Foto: Uwe Weiser

Nach den Festival-Tagen hat sich am Fühlinger See viel Müll angesammelt.

Im „Kölner-Stadt-Anzeiger“ fand Geschäftsführer Christian Poensgen lobende Worte für das Kölner Festival-Publikum: „Da wird schon eine Menge getan, um Müll zu vermeiden. Die Leute auf einem Reggae-Festival schauen mehr auf Nachhaltigkeit als beispielsweise bei Rock am Ring oder bei Techno-Veranstaltungen.“

Jann-Jakob Loos, Pressesprecher des Summerjams, zog ebenfalls ein positives Resümee: „Nach einem Festival mit 30.000 Besucherinnen und Besuchern fällt natürlich dementsprechend auch Müll an. Wir können derzeit nicht bestätigen, dass es ein größeres Müllaufkommen in diesem Jahr gibt.“

Bereits während des Festivals seien die Besucher und Besucherinnen sensibilisiert worden. Laut Loos seien Mitarbeitende des Summerjams immer wieder zu den Menschen gegangen, um sie darauf hinzuweisen, ihre Camps aufgeräumt zu hinterlassen. Außerdem seien Mülltüten verteilt und einige Müllsammelstationen eingerichtet worden.

Trotzdem verblieben viele ausgediente Zelte, Essensreste oder Getränkeflaschen oder –dosen auf dem Gelände – die Aufräumarbeiten sind laut Jann-Jakob Loos aber in vollem Gange und dauern noch bis einschließlich Donnerstag an.

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