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Das Gründen boomtStart-up-Standort Köln: Beeindruckende Zahlen trotz Pandemie

Drei Kölner-Start-up-Gründer und -Gründerinnen stellen sich bei einem Termin von KölnBusiness vor.

KölnBusiness-Geschäftsführer Dr. Manfred Janßen (M.) steht zwischen einigen jungen Kölner Gründern und Gründerinnen.

Das Gründen liegt im Trend: Viele junge Unternehmer und Unternehmerinnen haben sich den Standort Köln ausgesucht. Mittlerweile gibt es über 550 Start-ups in der Domstadt.

von Niklas Brühl (nb)

Der Start-up-Standort Köln boomt und das trotz der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren – das hat die KölnBusiness-Wirtschaftsförderung am Dienstag (24. Mai 2022) mit Zahlen eindrucksvoll dargelegt.

Für Gründer und Gründerinnen bleibt Köln weiter attraktiv, etwa an jedem dritten Tag wird in der Rhein-Metropole ein Start-up gegründet. Besonders in den Branchen Software, Online-Handel, Lebensmittel und Medizin bietet die Metropole am Rhein offenbar einen idealen Raum für Jung-Unternehmer und -Unternehmerinnen.

Köln: Über 100 neugegründete Start-ups in 2021

Im Jahr 2021 wurden in Köln insgesamt 106 neue Start-ups gegründet. Im Vergleich zu 2019 ist das ein Wachstum von rund 23 Prozent, damals waren es 86. Mittlerweile gibt es in Köln über 550 Start-ups. Auch die Investoren-Tätigkeit hat in den vergangenen Jahren mächtig zugelegt. Waren es 2019 noch knapp 84 Millionen Euro, die in Start-ups investiert wurden, sind es 2021 bereits 184 Millionen Euro gewesen.

Das Gründen boomt – für KölnBusiness-Chef Dr. Manfred Janssen ein gutes Zeichen: „Die tolle Entwicklung zeigt: Das vielfältige Ökosystem in Verbindung mit der Kölner Wissenschaftslandschaft bietet einen idealen Boden, auf dem Start-ups wachsen können. Hinzu kommt eine breit aufgestellte Wirtschaft, die Partner und Kunde zugleich ist. Diese Standortfaktoren führten dazu, dass auch die Kölner Gründungsszene robust durch die Pandemie gekommen ist.“

KoelnBusiness-Chef Manfred Janßen hält eine Rede.

KölnBusiness und der Geschäftsführer Dr. Manfred Janßen unterstützen Gründer und Gründerinnen von ihren ersten Schritten an.

Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung ist eine Tochtergesellschaft der Stadt Köln und für junge Unternehmer und Unternehmerinnen ein wichtiger Ansprechpartner.

„Wir begleiten Gründerinnen und Gründer in Köln von der ersten Idee über die Gründung bis zur Wachstumsphase. Verzahnt mit der persönlichen Beratung bieten wir Start-ups über das gesamte Jahr verteilt ein breites Angebot von Förderprogrammen und Veranstaltungen an, immer passend für ihre jeweilige Situation“, sagt Dr. Manfred Janssen.

Kölner Gründer und Gründerinnen stellen sich vor

Zur Veranschaulichung des florierenden Start-up-Marktes in Köln wurden bei der Veranstaltung von KölnBusiness auch einige junge Unternehmen vorgestellt, die im vergangenen Jahr erst gegründet wurden und bereits große Erfolge einfahren konnten.

So beispielsweise „VisualMakers“: Das Start-up ermöglicht es jeder und jedem, auch ohne technische Kenntnisse, komplexere Webseiten, Apps und automatisierte Workflows zu kreieren. Das Prinzip nennt sich No-Code, eine Art Baukastensystem, bei dem keine tiefgreifenden Programmierkenntnisse benötigt werden – Technologie leicht gemacht.

Lilith Brockhaus, Gründerin von VisualMakers, lächelt in die Kamera.

Lilith Brockhaus ist eine der Gründerinnen der Software-Plattform „VisualMakers“ mit Sitz in Köln.

Lilith Brockhaus, Mitgründerin von „VisualMakers“, sagt: „Köln bietet für uns den Vorteil, dass wir hier gut vernetzt sind. Die Startup-Szene in Köln ist lebendig und offen, außerdem können wir von Köln aus viele Städte in Europa sehr schnell erreichen.“

Für begeisterte Amateurfußballer und Amateurfußballerinnen sollte „Fußballetics“ ab sofort auf dem Radar sein. Das Start-up ist ein digitaler Athletiktrainer für Fußballvereine deutschlandweit und unterstützt Trainer und Trainerinnen ohne Vorkenntnisse dabei, ein sportwissenschaftliches und pädagogisches Athletiktraining umzusetzen.

Die Gründer von Fußballetics lächeln in die Kamera.

Claudius Ludwig (l.) rief mit zwei weiteren Gründern die App Fußballetics ins Leben, mit der das Training von Amateursportlern und -sportlerinnen vereinfacht wird.

Vor allem fokussieren sich die drei Gründer, die allesamt auf der Sporthochschule Köln studierten, auf den Jugendfußball.

Mitgründer Claudius Laudwig erklärt: „‚Fussballetics‘ hat sich für den Unternehmensstandort Köln entschieden, um zum einen von der Sporthochschule Köln und zum anderen von der Begeisterung für den Fußball hier zu profitieren. Für uns sind Köln und die Region sehr attraktiv, da es hier viele potenzielle Partnervereine gibt.“