Trauriger Fund in einem Hotelzimmer: Kater Charlie wurde zurückgelassen – verfilzt, allein, zwischen Müll. Das Tierheim Dellbrück rettete ihn, jetzt braucht er Pflege und ein liebevolles Zuhause.
Schicksal geht in Köln ans Herz„Unglaublich, aber wahr“: Schockierender Fund in Hotelzimmer

Copyright: Tierheim Köln-Dellbrück
Das Tierheim Köln-Dellbrück teilt regelmäßig emotionale Tierschicksale in den sozialen Medien.
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Im Tierheim Köln-Dellbrück sorgt eine Geschichte gerade für viele Emotionen – und für große Erleichterung am Ende.
Es geht um Kater Charlie, 16 Jahre alt. Er sei in einem Hotelzimmer zurückgelassen worden, allein zwischen Müll und Chaos. Das Tierheim hat den Fall in den sozialen Medien öffentlich gemacht.
Nach Angaben des Tierheims hatte ein Mitarbeiter erzählt, man habe eine obdachlose Person vorübergehend in einem Zimmer des Hotels wohnen lassen – als entgegenkommende Geste. Als das Zimmer später wieder betreten wurde, sei es verlassen und zugemüllt gewesen. Nur Charlie war noch da: verfilzt und offensichtlich dringend auf Hilfe angewiesen.
Wie das Tierheim berichtet, wurde der Kater anschließend vor der Tür des Tierheims abgestellt. Charlie war gechippt und registriert. Dabei kam heraus: Der Halter war inzwischen verstorben – und die Frau, die Charlie zurückgelassen haben soll, sei dessen Tochter. Sie sei danach verschwunden.
„Wie Bob Marley“: Charlie musste unter Narkose geschoren werden
Im Tierheim wurde schnell klar, wie schlecht es Charlie ging. Sein Fell war so stark verfilzt, dass er sich kaum noch bewegen konnte. Deshalb musste er zunächst unter Narkose geschoren werden. Das Tierheim schrieb dazu, Charlie habe ausgesehen „wie Bob Marley“.
Trotz allem: Charlie habe einen tollen Charakter, meinen die Tierschützer. Er sei „netter und ganz süßer“ Kater – und habe mit seiner neuen Kurzhaarfrisur schnell alle um den Finger gewickelt. „Er hat sich so bedankt, dass er endlich Luft an seinen Bauch kriegt“, so das Tierheim. Jetzt müsse Charlie nur noch ein paar Kilos zulegen.
Viele Menschen reagieren im Netz mit Mitgefühl – und Dankbarkeit, dass der Kater gerettet wurde. Unter dem Beitrag stehen Kommentare wie: „Ich bin froh, dass er jetzt in den besten Händen ist.“ Andere schreiben: „Tausend Millionenfach DANKE und noch mehr dazu, dass ihr ihn gerettet habt. DANKE! Ihr seid Superhelden.“ Ein weiterer Kommentator bedankt sich ebenfalls: „Es bricht mir das Herz. Zum Glück wurde er gefunden. Ich hoffe sehr, dass er ein Zuhause findet, wo er von Herzen geliebt wird und man sich um ihn kümmert.“
Für Charlie beginnt damit – nach einem bitteren Kapitel – hoffentlich noch einmal ein ruhiger, sicherer Abschnitt. (mg)

