Jode Lade Ex-Köbes Aki bringt Kölner Südstadt den edlen Fisch

Wirt Aki am Eingang seines Ladens Latio in Köln.

Wirt Aki am Eingang des Latio mit Jode-Lade-Siegel.

Etliche Gastronomen straucheln in der Corona-Krise. Das Latio im Schatten der Pauluskirche in der Südstadt hat sie überstanden. Dabei hat Wirt Aki die langjährige Erfahrung im Brauhaus genutzt. Der Fisch-Tempel auf der Vorgebirgstraße hat sich das Gütesiegel Jode Lade verdient.

Köln. Vor allem Theaterfreunde kennen das schnuckelige Restaurant Latio mit eigenem Biergarten schon seit über einem Jahrzehnt. Denn vor seiner Schließung waren häufig Besucher des Theater der Keller zu Gast im Latio.

Doch auch, als dann das Theater zu war, sind die Stammgäste geblieben, freut sich Wirt Almir Sabanovic (47), der seit 2013 der Inhaber als Nachfolger von Italo-Legende Rosario Cosentino ist.

Latio in der Südstadt erhält das Jode-Lade-Siegel

Seit 1996 lebt der gebürtige Montenegriner in Köln und war schon von Beginn an in der Gastronomie tätig. Dabei ging er in die raue Schule der Köbesse der Stadt.

„Ich war 14 Jahre lang im Brauhaus Sion. Dann habe ich mich getraut, einen eigenen Laden zu übernehmen. Natürlich waren es andere Gäste im Brauhaus, denn es ist eine ganz andere Gastronomie. Als Köbes muss man frech sein, aber das konnte ich nicht so gut. Ich trank dafür aber oft einen mit, wie es sich im Brauhaus gehört“, schmunzelt er.

Krabbengericht im Latio.

Typische Spezialität im Latio: Das Lokal ist auf Fisch und Meeresfrücte spezialisiert.

Das Konzept? Reichlich Fisch! „Wir bieten einen Mittagstisch, und diverse Pasta- und Fischspezialitäten. Unser Koch Vicenzo kommt aus Sizilien, er hat in vielen bekannten Kölner Restaurants gearbeitet“, sagt Aki mit seinem treuen Mitstreiter Jawed.

Latio-Wirt dankt Gästen in der Corona-Krise

Der gute Ruf der Speisen hat sich im Veedel rasch herumgesprochen. Im Biergarten kann man entspannt im Grünen mit Abstand sitzen und hört die benachbarte Vorgebirgstraße sogar kaum.

Aki dankt: „In der Corona-Zeit haben uns die Stammgäste beim To-Go-Verkauf echt unterstützt. Sie haben Gutscheine gekauft. Wir können froh sein und sind zufrieden hier“.

Angebot: Wie bereits beschreiben, ist das Konzept des Lokals vorrangig auf qualitativ hochwertigen frischen Fisch ausgelegt. Doch auch Pasta-Liebhaber sind hier richtig.

Preise: Den gemischten Fischteller gibt es ab 21,90 Euro. Jakobsmuscheln an Safran schon für 13,50 Euro. Doch auch was Fleisch angeht, kommt man im Latio auf den Geschmack: Das Rumpsteak mit gebratenen Pfifferlingen gibt es für 24,50 Euro.

Die Tapas liegen in einer Preisspanne von drei bis sechs Euro pro Schale. Brot und Aioli sowie Oliven gibt es für 2,20 Euro. Wer sich bei der großen Auswahl nicht entschieden kann, dem ist mit einer kalten Vorspeisenplatte für 10,90 Euro schon mal geholfen.

Kölsch-Faktor: Mitten im Veedel gelegen und seit mehr als 15 Jahren am Platz, ist das Lokal in der Südstadt längst ein Begriff. Menschen aus verschiedensten Kreisen gehen im Latio ein und aus.

Promi-Faktor: Ob Talkmaster Markus Lanz, Schauspielerin Annette Frier oder Ex-Fußballstar David Odonkor: So manches TV-bekannte Gesicht ging schon im Latio ein und aus.

Blick aus dem Biergarten des Latio auf die Pauluskirche in Köln.

Im chilligen Biergarten im Schatten der Pauluskirche lässt sich optimal abschalten.

Stimmung/Ambiente: Im Latio scheint die Zeit keine Rolle zu spielen. Auch im geräumigen Innenbereich lässt sich hier vom hektischen Großstadt-Alltag herrlich abschalten.

EXPRESS zeichnet seit Dezember 2020 in loser Folge Kölner Betriebe aus, nachdem sie getestet und für gut befunden worden sind. Das können Sie auf express.de nicht nur nachlesen – Sie können es auch im Stadtbild sehen. Jedes für gut befundene Lokal erhält an der Eingangstür das neue Gütesiegel „Jode Lade“.

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