Prozess in Köln 22-Jährige erdrosselt Neugeborenes in ihrem Elternhaus – Urteil gefallen

Prozessauftakt am 12.10.21 vor dem Kölner Landgericht: Eine 22-Jährige aus Kerpen ist wegen Totschlags angeklagt, sie soll ihr Neugeborenes erdrosselt haben.

Die 22-Jährige aus Kerpen (hier beim Prozessauftakt am 12. Oktober) wurde wegen Tötung ihres Babys zu einer Haftstrafe verurteilt.

Zu einer Haftstraße verurteilte das Landgericht Köln am Mittwoch eine junge Mutter (22), die ihr neugeborenes Baby getötet hatte.

Köln. Eine junge Frau aus dem nordrhein-westfälischen Kerpen ist vom Landgericht Köln am Mittwoch (27. OKtober) wegen der Tötung ihres neugeborenen Babys zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Das Gericht habe die 22-Jährige  aus Kerpen wegen eines minderschweren Fall des Totschlags zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, sagte eine Sprecherin. Die Frau hatte zuvor gestanden, das Kind unmittelbar nach der Geburt erdrosselt zu haben.

Urteil in Köln: Mutter aus Kerpen tötete ihr Baby, sie muss in Haft

Sie hatte Schwangerschaft und Geburt verheimlicht. Als das Kind Töne von sich gab, habe sie es ruhigstellen wollen und getötet, sagte die Sprecherin weiter.

Das Landgericht Köln wertete demnach zugunsten der 22-Jährigen, dass sie die Tat gestand und Reue zeigte. Sie habe keine Vorstrafen und sich in jener Nacht in einer psychischen Ausnahmesituation befunden. Auch wögen die psychischen Folgen der Tat schwer.

Die 22-Jährige war im April festgenommen worden, nachdem sie in ein Krankenhaus gekommen war und von der Geburt berichtet hatte. Alarmierte Rettungskräfte fanden das tote Kind dann im Schlafzimmer ihres Elternhauses. (AFP)

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