Corona-Feier? Kölner Promiwirt kündigt „Sperrstunden-Party“ an – und erntet Shitstorm

Ralf Marhencke2

Der Kölner Promiwirt Ralf Marhencke vom Poisson hat gemischte Reaktionen auf seine „Ankündigung” bekommen.

Köln – Die neuen Corona-Verordnungen sind für Kölns Wirte der Super-Gau. Denn durch die neue Sperrstunde heißt es ab Samstag (17. Oktober): Um 23 Uhr ist Zapfenstreich.

Dringend benötigte Einnahmen gehen so flöten, denn die Wirte müssen ihre Gäste vor die Tür setzen. Klar, dass die Not groß und die Empörung da ist.

Ralf Marhencke will das Ganze so nicht stehen lassen. Der Promiwirt vom Poisson in der City griff deshalb am Samstag zum Handy und riskierte ein virtuelles Eigentor ...

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Denn: Der Gastronom kündigte in den sozialen Netzwerken eine sogenannte After Hour-Sperrstunden-Party ab 23 Uhr an. Mit dem ironischen Zusatz: „Nicht weitersagen“. Der Aufruf, direkt am ersten Tag gegen die neuen Regeln zu verstoßen?

Corona-Party? Negative Kommentare kommen sofort

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So verstanden einige User den Witz und hielten ihn für gelungen. Andere fanden den vermeintlichen Aufruf zum Feiern gar nicht lustig. So musste Marhencke prompt diverse Kommentare löschen. Auch beim EXPRESS meldeten sich empört Leser, die es nicht gutheißen, über den Ernst der Lage auf diese Weise zu witzeln.

Im Gespräch mit dem EXPRESS steht Marhencke zu seinem Posting.

Er sagt: „Ich möchte ironisch auf die Not der Kölner Gastronomen aufmerksam machen. Kaum jemand hat sich doch in der Gastronomie infiziert, aber jetzt schicken wir die Leute um 23 Uhr nach Hause. Am Wochenende, wo wir den Umsatz brauchen. Und die Leute gehen doch dann weiter privat feiern. Ich kann diese Sperrstunde nicht verstehen. Wo steht über schriftlich, dass es diese Verordnung gibt? Wir Gastronomen erfahren solche Sachen aus dem EXPRESS-Ticker. Ein Peter Heising klagt doch auch nicht zufällig dagegen.“

Corona-Party in Köln? Promiwirt will Kommentare löschen

Dass man über das Posting geteilter Meinung sein kann, akzeptiert Marhencke nicht: „Es gibt doch wirklich Schlimmeres als zu witzeln, oder? Negatives lösche ich. Die meisten erkennen den Witz aber doch auch sofort. Deshalb hatte ich ja den Zusatz „Nicht weitersagen“ dahinter gesetzt. Nur ein Freund aus Ibiza meldete sich und meinte, mein Account sei gehackt worden. Da habe ich ihn aufgeklärt.“

Auch Marhencke bleibt nichts anderes übrig, als sein beliebtes Fisch-Lokal in der City um 23 Uhr zu schließen: „Durch den Shitstorm kriege ich womöglich eh heute Abend schon Besuch von den Behörden ...“, unkt er.

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