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Gaga oder genial?Köln in Parkplatznot: Diese neue App will freie Parklücken finden

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Per App freie Parklücken aufspüren? EXPRESS hat's getestet.

Köln – Schon lange gibt’s neben sechs anderen Mitbewerbern die App „Easy Park“, um per Handy städtische Parkgebühren (bis zu 4 Euro/Stunde) zu bezahlen. Jetzt hat die Firma aus Hannover die Zusatzapp „Find & Park“ entwickelt, die angeblich freie Parklücken in Köln aufspüren kann. Wirklich?

Neue App für Kölner Autofahrer auf Parkplatz-Suche

Erster Test: Deutz. Angeklicktes Ziel: Arnoldstraße. Die App zeigt nun alle Straßen mit kostenpflichtigen Zonen drumherum an. Gefärbt in Rot für „Nichts frei“ bis Grün „Parken möglich“. In der Tat: Dort werden wir fündig. Am Gymnasium könnten wir bequem parken.

Zweiter Test: Ab ins Severinsviertel. Klar, dass hier Parkplätze extrem knapp sind. „Im Sionstal“ etwas abseits soll die Lage jedoch entspannt sein. Stimmt: Wir finden eine Lücke, könnten die 300 Meter zur Severinstraße bequem laufen.

Hier lesen Sie mehr: Warum alle 2750 Kölner Parkscheinautomaten umgestellt werden und warum das Parken noch teurer wird.

Wie funktioniert das? App-Entwickler Nico Schlegel (55): „Unser Algorithmus bewertet Straßen nach Uhrzeit, Wochentag, Verkehrs- und Wohndichte, Fluktuation, Feiertagen.“

Die neue App „Find & Park“ scannt Kölner Straßen ab

„Daraus berechnen sich die Tipps. Klar ist: Die App ist als Empfehlung zu verstehen, keine Garantie.“

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Nico Schlegel hat zehn Jahre lang an der „Find & Park“-App gebastelt.

Natürlich will „Easy Park“ Geld verdienen – und verlangt Gebühren auf (dann minutengenau abgerechnete) Parkgebühren. Das Herumkurven auf der Suche nach einer Lücke möglichst nahe der eigenen Haustür könnte so etwas reduziert werden.

Schlegel: „Wer gar nicht auf Parkplatzsuche gehen will, sollte mit Bus und Bahn fahren...“

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