Vieles deutete zuletzt auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr um den deutschen Olympia-Kandidaten hin. Doch nun steht fest: So eng war es gar nicht.
Olympia-EntscheidungMünchen gegen Köln-Rhein-Ruhr – so eng war es gar nicht

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München mit Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne, l) und dem Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, r) hatte deutlich die Nase vorn.
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München hat sich im Zweikampf um den deutschen Kandidaten für eine Olympia-Bewerbung gegen Köln-Rhein-Ruhr deutlich mit 91:50 Stimmen durchgesetzt. Das konkrete Stimmenergebnis der geheimen Abstimmung gab der Deutsche Olympische Sportbund in Baden-Baden nach der Entscheidung auf einer Pressekonferenz bekannt.
München war als Favorit in das Duell gegangen. Zuletzt aber deutete vieles auf eine Aufholjagd von Köln-Rhein-Ruhr und damit auf ein enges Rennen hin. Dazu kam es aber nicht. München gewann deutlich.
Aus einem Vierkampf wurde ein Zweikampf
Stimmberechtigt bei dem Votum im Kurhaus von Baden-Baden waren die 42 olympischen Spitzenverbände mit je drei Stimmen sowie die persönlichen Mitglieder und die Präsidiumsmitglieder des DOSB. Insgesamt wurden 141 Stimmen vergeben.
München und Köln-Rhein-Ruhr waren die einzigen verbliebenen Kandidaten in dem nationalen Ausscheid. Hamburgs Projekt war schon Ende Mai bei einem Bürgerentscheid in der Hansestadt durchgefallen. Berlin zog seine Bewerbung zwei Tage vor der DOSB-Entscheidung zurück, nachdem bei der Abgeordnetenhaus-Wahl am Sonntag die Olympia-Befürworter im Roten Rathaus abgewählt worden waren. (dpa/red)
