Kölner Mordkommission Opfer (38) ringt nach Treppensturz um sein Leben

Polizisten nehmen einen Tatverdächtigen fest und führen ihn ab.

Wegen des Verdachts des versuchten Mordes hat die Kölner Polizei Donnerstagabend (4. November 2021) einen 38-Jährigen vorläufig festgenommen. Das Symbolfoto zeigt eine Festnahme am 22. August auf der Zülpicher Straße.

Nach einem mutmaßlichen Mordversuch in Köln-Höhenberg hat eine Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. 

Köln. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr, nachdem er am Donnerstagabend offenbar eine Treppe hinunter gestoßen wurde. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag (5. November 2021) bekanntgaben, ermittelt jetzt eine Mordkommission. 

Tatort war eine Obdachlosenunterkunft in Köln-Höhenberg. Tatverdächtig ist ein 38-jähriger Anwohner.

Köln-Höhenberg: Opfer (38) bei Sturz lebensgefährlich verletzt

Der Mann soll den gleichaltrigen Bewohner unvermittelt von hinten attackiert haben, worauf der Geschädigte die Treppe hinunter fiel. Bei dem Sturz zog sich der Mann lebensgefährliche Verletzungen zu. „Sein Zustand ist sehr kritisch“, so ein Polizeisprecher.

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Polizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig wegen dringenden Verdachts des versuchten Mordes fest. Er soll noch am Freitag einem Haftrichter mit dem Antrag vorgeführt werden, die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anzuordnen.

Kölner Mordkommission ermittelt zu Motiv und Umständen des Sturzes

Derzeit sei nicht auszuschließen, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung zum Zeitpunkt des Tatgeschehens schuldunfähig war, heißt es seitens Staatsanwaltschaft und Polizei. Die Hintergründe der Tat sowie die Umstände des Sturzes sind Gegenstand laufender Ermittlungen. (iri)

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