Millionen-Umsatz mit einer Schnapsidee – und zwar mit Likör. Mit ihrer Geschäftsidee treten zwei Kölner bei „Die Höhle der Löwen“ auf.
Nach Zappes-KriseKölner Gastronom mit Schnapsidee bei den „Löwen“

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Maximilian Koeser (r.) und Nicolas Lutz präsentieren mit „Kölsche Koks“ einen Espresso-Martini-Shot in „Die Höhle der Löwen“ auf Vox.
Köln steht für Lebensfreude, lange Nächte und gute Drinks – und genau daraus haben Nicolas Lutz (35) und Maximilian Koeser (37) ihre Geschäftsidee gemacht.
Mit „Kölsche Koks“ haben die beiden einen Espresso-Martini-Likör auf den Markt gebracht. Am 19. Oktober kämpfen sie damit in „Die Höhle der Löwen“ auf Vox um einen Deal und treffen dabei auf Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb.
Zappes-Gründer in „Die Höhle der Löwen“ – mit „Kölsche Koks“
Die Idee entstand aus der eigenen Gastronomie: Das Gründer-Duo betreibt drei Szenelokale in Köln und kennt aus erster Hand, wie aufwendig Espresso Martini in der Herstellung ist. Espresso zubereiten, abkühlen lassen, Zutaten kombinieren, shaken, servieren.
Bei mehreren hundert Drinks pro Tag ein erheblicher Aufwand. „Kölsche Koks“ vereinfacht das: Mit echtem Arabica-Kaffee und natürlichem Koffein kommt der Drink fertig gemixt in der 0,7-Liter-Flasche, dazu gibt es für Messen und Festivals kleine Shots in einer 16er-Box. Der Likör hat 15 Prozent Alkohol.
Nach Angaben der Gründer hat „Kölsche Koks“ bereits einen Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt. Umsatz heißt dabei: die Summe aller verkauften Flaschen zum Verkaufspreis – nicht der Gewinn, der nach Abzug von Produktion, Personal und Vertrieb übrig bleibt. Wie profitabel „Kölsche Koks“ tatsächlich ist, verrät die Umsatz-Zahl allein nicht. Genau das dürfte auch die „Löwen“ interessieren, wenn sie über die geforderte Bewertung verhandeln.
Für den nächsten Wachstumsschritt fordern Lutz und Koeser 600.000 Euro für zehn Prozent ihres Unternehmens. Eine ambitionierte Ansage, die in der Sendung für Gesprächsstoff sorgen dürfte, ebenso wie die Frage, wie sich eine ausschließlich kölsche Marke über die Domstadt hinaus verkaufen lässt.
Maximilian Koeser ist kein Unbekannter in der Kölner Gastro-Szene: Er ist zugleich Chef von Zappes, der Kölner Bier- und Gastronomiemarke, die er 2020 mitten in der Corona-Krise gemeinsam mit Lutz gegründet hat.
2025 musste sich Koeser mit seiner Biermarke allerdings Hilfe von außen holen. Zappes machte zwar 3,5 Millionen Euro Umsatz, schrieb aber 100.000 Euro Verlust – woraufhin sich der Gründer an den „Gastroflüsterer“ Kemal Üres wandte, um aus der Krise zu kommen.
