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Alle düsen hier durchKölner Stopp-Wahnsinn – jetzt äußert sich der ADFC

Dieses Kölner Stoppschild wird vor allem von Radfahrenden missachtet. So reagiert der ADFC.

Radfahrende, die ein Stoppschild überfahren. Ein Video von einer Kreuzung in Köln-Riehl zeigt es deutlich – innerhalb von 20 Minuten wird das Stoppschild von ALLEN Radfahrenden nicht beachtet. Nicht eine Person hält an!

Das Video wird auch auf Instagram heftig diskutiert. Vor allem hagelt es Kritik an den Radfahrenden.

  1. „Zum Thema Stoppschild und Fahrradfahrende habe ich beobachtet, dass es generell kaum jemanden interessiert. Genauso wie rote Ampeln oder Vorfahrtstraßen. Radfahrende sollten einen Führerschein machen müssen. Die meisten wissen gar nicht, was die Beschilderungen bedeuten oder wie man sich ohne Schilder richtig verhält.“
  2. „Fahrradfahrer:innen sind leider oftmals die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer:innen… Die bestehen zu 100% auf ihr eigenes ‚Recht‘ und missachten alle anderen …“
  3. „Stoppschilder, rote Ampeln, Einbahnstraßen… Egal was, für Radfahrer scheinen diese Regelungen nicht zu gelten.“
  4. „Radfahrer haben immer freie und Vorfahrt.“

Mit einem konstruktiven Vorschlag meldet sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Düsseldorf zu Wort:

„Es wäre sinnvoll, wenn es ein Stoppschild nur für Kraftfahrzeuge geben würde. Das Schild soll besondere Aufmerksamkeit und Umsicht herstellen, da herrscht gerade bei Kfz und gerade bei neuen Autos zunehmend ein Defizit. Für Radfahrer machen Stoppschilder wirklich wenig Sinn und verhindern keine Unfälle.“

In eine ähnliche Richtung zielt die Meinung eines anderen Instagram-Nutzers ab:

„Da sieht man mal, dass viele Verkehrsregeln und Schilder installiert werden, ohne zu berücksichtigen, dass es auch noch andere Verkehrsteilnehmer als Autos gibt. Macht nämlich 0,0 Sinn da mit einem Fahrrad anzuhalten (Vorfahrt gewähren natürlich schon).“ (mt)

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