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Corona-Tod mit 73 Kölns schillernder Hotelier Eckbert Köhler ist gestorben

Eckbert Köhler

Eckbert Köhler, einer von Kölns schillerndsten Hoteliers, ist im Alter von 73 Jahren gestorben.

Köln – Es herrscht große Trauer in der Kölner Szene: Eckbert Köhler, einst Chef des Hotel Königshof am Dom, ist im Alter von 73 Jahren an den Folgen von Corona gestorben. Mit ihm geht einer der beliebtesten und schillerndsten Hoteliers der Stadt.

  • Köln: Hotelier Eckbert Köhler ist tot
  • Ex-Chef des Hotel Königshof stirbt an Corona
  • Er holte seine Gäste persönlich mit Rolls Royce ab

Da stand der Hotel-Chef immer höchstpersönlich am Flughafen Köln/Bonn: Chauffeur-Uniform, ein Lächeln auf dem Gesicht und die Tür des hoteleigenen Rolls Royce weit geöffnet: Wenn es die Zeit erlaubte, fuhr Eckbert Köhler seine Hotel-Gäste persönlich zum Airport oder holte sie ab. „Herzlich willkommen.“

Köln: Hotelier Eckbert Köhler stirbt im Alter von 73 Jahren

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Jetzt herrscht große Trauer, denn Köhler ist in der vergangenen Woche an den Folgen seiner Corona-Erkrankung gestorben. „Es war tragisch und der Zustand verschlechterte sich täglich. Mein Vater ist vom St. Franziskus-Hospital in die Uniklinik gekommen. Weil dort keine Betten mehr frei waren, wurde er nach Düsseldorf verlegt und ist schließlich dort gestorben“, bestätigt sein Sohn Dr. Clemens Köhler die traurige Nachricht im EXPRESS-Gespräch. Zumindest durfte die Familie in den letzten Stunden seines Lebens am Bett von Eckbert Köhler Abschied nehmen.

Hotel Königshof

Das Hotel Königshof am Kölner Dom: Davor stand meist der hoteleigene Rolls Royce.

Mit dem schillernden Hotel-Chef stirbt ein Mann, der 35 Jahre stets für seine Gäste gelebt hat und wirklich alles für sie tat. Das wussten auch viele Prominente zu schätzen: Harald Schmidt stieg im Hotel Königshof ebenso ab wie Frank Zander und viele weitere bekannte Gesichter.

Aber Köhler machte Zeit seines Lebens nie einen Unterschied zwischen seinen Gästen. Freundlichkeit, Diskretion und die Liebe zum Detail waren bärenstarke Eigenschaften des beliebten Hoteliers.

Sein Sohn sagt: „Lebensfreude war das Thema meines Vaters. Dass ausgerechnet er aufgrund dieser Krankheit gehen musste, ist für uns sehr tragisch.“ Eckbert Köhler hatte zwar Vorerkrankungen, aber mit dem Tod des Top-Hoteliers hat wirklich niemand gerechnet.

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Schöne Erinnerung aus dem Jahr 2004, weil man Eckbert Köhler (r.) genau so kannte: Der Hotel-Chef ließ es sich nicht nehmen, ein Brautpaar persönlich vom Standesamt abzuholen.

In dieser Woche findet die Beerdigung im engsten Familienkreis statt.

Zudem soll eine eigens gestaltete Traueranzeige des Künstlers Wilhelm Schlote an den Mann erinnern, der so vielen Menschen so viele schöne Stunden bereitet hat. Adieu, Eckbert Köhler!

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