Vorher-Nachher-Vergleich Turmbesteigung – Kölner Dom sieht jetzt viel besser aus

161220_pf_DomReport011

So sah der Treppenaufstieg des Südturms im Kölner Dom lange Zeit aus.

Köln – Kaugummis, Graffitis, Kritzeleien. Dieses Problem kennt jede Stadt und jedes Baudenkmal – so auch der Kölner Dom. Unzählige festgedrückte Kaugummis zierten die Wände im Bereich der Turmbesteigung. Schön ist anders.

Dom2_21082020

Die Fotos wurden EXPRESS von der Dombauhütte Köln und der Fotografin Jennifer Rumbach zur Verfügung gestellt.

Doch Kölns Wahrzeichen erstrahlt nach fünfmonatiger Corona-Besucherpause im völlig neuen Glanz.

Kölner Dom: Turmbesteigung wieder geöffnet

Alles zum Thema Kölner Dom
  • „Videos für Gott“ Kölsche Anita (34) spendet Corona-Trost
  • So viele Fälle wie nie zuvor Unglaublicher Wert: Zahl der Austritte trifft Kirche in NRW mit voller Wucht
  • Jecke Termine Kölner Herrengedeck: Jetzt kommt die weibliche Antwort
  • Gerhard Richter wird 90 Dom-Fenster ist Kult, doch sein zweites Kirchenwerk in Köln kennt kaum jemand
  • Was war denn da los? Trubel am Kölner Dom: Prominente Hilfe für Demo gegen Schulschließung
  • Tradition statt Moderne Ist das noch zeitgemäß? Früh setzt in Sachen Kölsch-Fässer ein Zeichen
  • Sturm-Warnung Stadt sperrt Kölner Straße – Steinschlag-Gefahr am Dom
  • Aufstand gegen Woelki Kehrt Kölner Erzbischof zurück? Berater beziehen Stellung
  • Für sieben Minuten Darum läuten um 12 Uhr die Kölner Dom-Glocken
  • Kölner Dom Dramatischer Einsatz auf Besucherplattform: Bewusstlose Person in 75 Metern Höhe

Seit Montag (17. August) ist es nämlich wieder so weit. Der Kölner Dom hat den Südturm zur Turmbesteigung wieder geöffnet. Natürlich unter bestimmten Corona-Sicherheitsmaßnahmen.

So wird das Treppenhaus im Südturm alle 20 Minuten im Wechsel für den Auf- und Abstieg freigegeben. Durch diese Maßnahme kann gewährleistet werden, dass sich die auf- und absteigenden Besucher nicht auf der schmalen Wendeltreppe im Dom in die Quere kommen. Dadurch können die aktuellen Abstandsregeln eingehalten werden.

So wird man den Kölner Dom bald nicht mehr sehen

Darüber hinaus ist die maximale Anzahl von Personen beim Auf- und Abstieg auf 20 Besucher begrenzt, die zudem einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

Eine Einschränkung gibt es: Die Glockenstube ist derzeit noch nicht zur Besichtigung freigegeben.

Kölner Dom: Reinigung während Corona-Schließung

„Die Reinigung hat insgesamt rund vier Wochen gedauert, in denen die Spezialfirma 'Graffiti-Guard' aus Wiesbaden jeweils drei Tage lang im Bereich der Turmbesteigung im Einsatz war“, erklärt Markus Frädrich, Medienreferent des Kölner Doms auf EXPRESS-Nachfrage.

Dom1_21082020

Der gereinigte Aufstieg zur Besucherplattform im Kölner Dom.

Die etlichen Schmierereien und Kaugummis sind mit einem Warmwasser-Hochdruckreiniger entfernt worden.

KölnerDom1_20082020

Klebrig, eklig, unnötig. Der Treppenaufgang des Kölner Doms hat über die Jahre hinweg stark unter Verschmutzung gelitten.

Frädrich: „Rund 1400 Quadratmeter Sandsteinmauer im Südturm auf einer Höhe von null bis hundert Meter wurden so gesäubert. Anschließend hat man einen Schutzanstrich aufgetragen, der die Entfernung neuer Schmierereien erleichtern soll.“

Kölner Dom: Die Anzahl der Kaugummis ...

„Bei der Reinigung des Bodens und der Wände wurde im Treppenhaus, auf der 75-Meter-Ebene und auf der Besucherplattform in Höhe von rund 100 Metern eine Unmenge alter Kaugummis entfernt“, erklärt Frädrich.

KölnerDom2_20082020

Kaum wiederzuerkennen: Wie schön der Treppenaufgang des Kölner Doms doch sein kann...

Dann fügt er hinzu: „Die genau Zahl ist schwer zu ermitteln. Allein auf der 75-Meter-Ebene waren es rund 3000.“

Kölner Dom: Interesse an Turmbesteigung

Seit dem 17. August kann der Kölner Dom also in schönster Pracht ohne klebrige Angelegenheiten bestiegen werden. Frädrich: „Das Interesse der Besucher ist groß und alle Zeitfenster, die wir aktuell zum Aufstieg anbieten können, werden nachgefragt.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.