Trotz Corona, kein Problem Kölner Firma gibt außergewöhnliches Job-Versprechen ab

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Die Gründer der Kölner App „Jobfox“ Cornelius Rost (links) und Rafael Gomez in ihrem Büro an der Venloer Straße.

Köln – Der Kölner Gründer Rafael Gomez (28) macht Kölnern ein ganz klares Angebot. Wer einen Job innerhalb von 24 Stunden finden will, der kann das trotz der aktuellen Corona-Krise mühelos schaffen. Und zwar mit Hilfe der Kölner App „Jobfox“. Wie das konkret abläuft und welche Jobs gerade besonders gefragt sind, hat der 28-jährige Gründer im EXPRESS-Gespräch verraten.

  • Kölner App „Jobfox” mit krassem Versprechen
  • Start-up aus Köln beschreibt Corona-Effekt
  • Trotz Corona: Diese Jobs werden aktuell nachgefragt

Kölner Gründer haben flexible Job-App entwickelt 

Die drei Gründer Rafael Gomez, Cornelius Rust und Tamer Kulmac haben das Start-up „Jobfox“ und auch die entsprechende App bereits 2017 gegründet.

Doch gerade jetzt in Corona-Zeiten nutzen viele Kölner das Angebot, weil sie schnell und digital auf der Suche nach neuen Jobs sind. Das Kölner Start-up hatte sich zunächst auf Jobs in der Gastronomie spezialisiert und musste 2020/2021 umdenken, weil die Branche sich durch den Lockdown drastisch verändert hat – und damit auch das Job-Angebot.

„Früher haben sich auf der Zülpicher Straße lange Schlangen vor Restaurants gebildet, die Mitarbeiter gesucht haben. Studenten und andere Interessierte standen mit ihren Unterlagen vor dem Lokal. Die Gastro-Chefs konnten darauf zu den Kernzeiten aber nicht gut reagieren, weil zu viel zu tun war. Deswegen haben wir uns eine App überlegt, die den gesamten Bewerbungsprozess und die Kontaktaufnahme auch für andere Job-Branchen vereinfacht“, erklärt Gomez gegenüber EXPRESS.

Kölner suchte als Student häufig nach Jobs, doch das dauerte ihm zu lange

Ihm selbst sei es als Student häufig so gegangen, dass er einen Aushilfs-Job gesucht und nicht so schnell gefunden habe, weil der Prozess in den normalen Bewerbungs-Portalen für alle Beteiligten sehr aufwendig ist.

„In vielen Bewerbungs-Apps muss der Lebenslauf und das Anschreiben und eben alle Dokumente einzeln hochgeladen werden. Unsere Idee war es von Anfang an, den Aufwand zu verringern und einen schnelleren Kontakt zwischen Bewerber und Arbeitgeber zu ermöglichen“, so Gomez.

Köln: Aktuell sind Aushilfs-Jobs stark nachgefragt

Klar ist, über die Kölner Job-App können Interessierte vor allem Jobs aus dem Bereich „Pink-Collar“ finden.  

Damit gemeint sind vor allem Aushilfs-Tätigkeiten und Arbeiten, für die keine jahrelange Berufsausbildung nötig ist. Die Einarbeitung erfolgt innerhalb weniger Tage. Gerade für diese Jobs ist ein schneller Draht zum Chef vorteilhaft.

Über die Job-App können Bewerber und Arbeitgeber schnell miteinander in Kontakt treten. „Seit der Pandemie gibt es mehr Zulauf auf der Seite der Job-Suchenden und weniger auf der Seite der Arbeitgeber“, stellt Gomez fest.

Kölner Job-App vereinfacht Kontakt-Aufnahme im Bewerbungsprozess

„Die App ist sozusagen das Instagram für Arbeitssuchende und Arbeitgeber. Es sind nur wenige Kontaktdaten und Infos zu sehen, dann kann man den Chef direkt anschreiben oder umgekehrt“, erklärt Gomez. Ähnlich wie bei anderen Apps, werden außerdem Jobs in der Nähe angezeigt, was für viele Bewerber praktisch ist.

Nachgefragt sind in Köln bei „Jobfox“ aktuell Jobs in folgenden Bereichen:

  • Social-Media-Jobs
  • Jobs in der Systemgastronomie
  • Lager-Jobs in kleinen Boutiquen und Geschäften
  • Online-Nachhilfe-Jobs (nicht von Privatpersonen, aber von Firmen)
  • Gastronomie: Talente für den Mai und Sommer 2021

Die Job-App finanziert sich so, dass Arbeitgeber Anzeigen schalten und dafür je nach Kontingent einen monatlichen Betrag zahlen. Mittlerweile zählt die Kölner App über 100.000 registrierte Nutzer und bietet auch Jobs in anderen Städten an.

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