Das Schicksal der einjährigen Hündin Sunny hat viele berührt. Jetzt musste das Tierheim sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Besitzer ließen sie zum Einschläfern zurückKölner Tierheim kämpfte um Sunny – jetzt traurige Nachricht

Copyright: Tierheim Köln-Dellbrück
Die kleine Sunny befand sich seit Dienstag (10. Januar 2023) in der Obhut des Tierheims in Köln-Dellbrück.
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Das Leben vieler Vierbeiner, die als letzte Rettung in Tierheimen landen, sind oftmals herzzerreißend und für Tierliebhaberinnen und -liebhaber nur schwer zu ertragen. Wie das Schicksal der kleinen Sunny.
Die gerade einmal ein Jahr alte Hündin wurde von ihren Besitzern bei einem Tierarzt vorgestellt, da sie Symptome einer Epilepsie aufwies. Für eine weitere Behandlung waren die Besitzer aber nicht bereit und ließen Sunny zur Einschläferung zurück. Das Tierheim in Köln-Dellbrück nahm sich der kleinen Hündin an. Doch am Donnerstag (19. Januar 2023) gab es eine traurige Mitteilung.
Kölner Tierheim kämpfte um das Leben von kleiner Hündin Sunny
„Es fällt uns nicht einfach, diese Zeilen zu schreiben. Wir machen es kurz: Wir konnten Sunny nicht helfen“, erklärt Tierheimsprecherin Sylvia Hemmerling auf Facebook. Sunny habe in der ganzen Zeit nicht einmal alleine gefressen und sei, wenn überhaupt, nur im Kreis oder gegen die nächste Wand gelaufen. „Sie schien kaum hören oder sehen zu können.“
Die weitere Diagnostik habe ergeben, dass der festgestellte Lebershunt (meist angeborene Lebergefäßmissbildung) nur eine von vielen Erkrankungen war. Sylvia Hemmerling: „Selbst wenn man ihn entfernt hätte, hätte sie niemals ein normales, fröhliches Hundeleben führen können.“ Daher habe man Sunny schweren Herzens gehen lassen.
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Sunny war am 10. Januar vom Tierheim in Obhut genommen worden. Bereits kurz darauf folgte ein Termin bei einer Neurologin. „Bitte drückt uns alle vorhandenen Daumen, dass wir Sunny helfen können. Wir wissen gerade so überhaupt nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird“, schrieb Sylvia Hemmerling.
Bei der Untersuchung wurde schließlich im Blut der Hündin ein deutlich erhöhter Ammoniak-Wert festgestellt, was ein Indikator für einen Lebershunt sein könnte. Sunny bekam daraufhin Laktulose, Antibiose und Spezialfutter. Zunächst sei man auch optimistisch gewesen, dass die Medikamente anschlagen, so die Tierheimsprecherin, aber eine wirkliche Besserung hätten sie nicht gebracht.
„Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen. Alles andere wäre Quälerei gewesen“, heißt es in den zahlreichen Facebook-Kommentaren zu Sunnys Tod. „Sie gehen zu lassen, hat was mit Liebe und Respekt zu tun. Danke für eure Fürsorge“, schreibt eine Frau. Eine andere: „Trotz der Trauer ist die Entscheidung im Sinne der süßen Maus richtig. Jetzt muss sie nicht mehr leiden.“
