Terror-Hilfe, Kinderpornos, Erpressung Die dunkle Welt des IS-Gefährders aus Köln (18)

IS_Symbolfotodpa

Der verhaftete Kölner Gefährder hat laut Polizei für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geworben. Das Symbolfoto zeigt IS-Kämpfer im Irak.

Köln – Die Polizei hat am Donnerstagmorgen (15. Oktober) einen islamistischen Gefährder in Köln festgenommen.

Um sechs Uhr morgens klingelten Staatsschützer der Polizei bei Massimo S. (Name geändert) an seiner Wohnung in Köln-Poll. Die Beamten zeigten ihm einen Haftbefehl.

Gefährder in Köln verhaftet: 18-Jähriger beeinflusste Mädchen

Wie der EXPRESS erfuhr, soll der 18-jährige Deutsche in Chats Mädchen aufgefordert haben, sich im Namen der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) hierzulande in die Luft zu sprengen.

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Zudem soll der islamistische Gefährder in sozialen Netzwerken um Mitglieder für „Kalifatsbrigaden“ geworben haben. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten ein Messer und eine Machete, sie beschlagnahmten einen PC und andere Datenträger.

Islamistischer Gefährder: Handy-Daten deuten auf Kinderpornografie hin

Auf dem Handy des Beschuldigten wurden zudem Fotos und Dateien, die auf Kinderpornografie hindeuten, festgestellt. Ferner hatte Massimo S. den Ermittlungen zufolge teils zwölfjährige Schülerinnen derart beeinflusst, dass sie vor der Handy-Kamera sexuelle Handlungen an sich vornahmen.
Auf sein Verlangen hin schickten sie ihm entsprechende Aufnahmen zu.

Später soll der 18-Jährige die Opfer mit den kompromittierenden Dateien erpresst haben. Die Ermittler sind sich noch nicht sicher, ob sie es mit einem militanten Dschihadisten zu tun haben oder mit einem Pädokriminellen.

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