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Unfälle in KölnMehrere Verletzte nach E-Scooter-Stürzen – eines hatten viele gemeinsam

E-Scooter auf dem Breslauer Platz.

Copyright: Alexander Schwaiger

Bei mehreren Unfällen mit E-Scootern landeten gleich mehrere Fahrer am vergangenen Wochenende in Köln im Krankenhaus. Das Foto zeigt E-Scooter auf dem Breslauer Platz am 20. Januar 2022.

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Schneller als Zufußgehen, bequemer als Fahrradfahren und entspannter als Busfahren – der E-Scooter ist ein bequemes Fortbewegungsmittel. Dabei ist die Fahrt mit dem Roller gar nicht so ungefährlich.

E-Scooter stehen in der Kölner Innenstadt nahezu an jeder Straßenecke. Gerne werden sie als schnelles und bequemes Fortbewegungsmittel genutzt. Dass eine Fahrt mit dem E-Scooter allerdings gar nicht so ungefährlich ist, zeigte das letzte Wochenende. Denn gleich mehrere Verkehrsunfälle mit E-Scootern haben für zahlreiche Verletzte gesorgt.

Insgesamt acht Fahrer stürzten am vergangenen Wochenende (6./7./8. Mai) ohne Fremdeinwirkung mit den E-Scootern – und zogen sich dabei teils schwere Gesichts- und Kopfverletzungen zu. Allerdings: In sieben der acht Fälle ließen die Polizisten und Polizistinnen den Opfern noch im Krankenhaus Blut abnehmen, um die Alkoholkonzentration im Blut festzustellen.

Köln am Wochenende: Gleich mehrere Unfälle mit E-Scootern unter Alkoholeinfluss

Und tatsächlich: Gleich mehrere Fahrer hatten einen ordentlichen Alkoholpegel. So konnte bei einem 29-Jährigen nach einem Unfall gegen 20.40 Uhr am Samstag (7. Mai) ein Wert von über zwei Promille festgestellt werden. Dennoch hatte der Fahrer Glück: Er zog sich nur eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Anders sah das in der Nacht zu Montag (9. Mai) bei einem 40-jährigen Mann aus Bayern aus: Polizisten fanden den Mann gegen 0.30 Uhr neben seinem Elektroroller liegend in der Kölner Altstadt vor. Nach einer ersten Auswertung der polizeilichen Videobeobachtung blieb der Mann an einem Kanalschacht hängen und zog sich eine Platzwunde im Gesicht zu.

Während die meisten Unfälle für die Betroffenen glimpflich ausgingen, musste ein 35-Jähriger nach seiner Einlieferung in der Klinik notoperiert werden. Während des Sturzes prallte er mit dem Kopf gegen einen geparkten Ford und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu. (ls)

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