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Aufruhr am Kölner Hbf Mann (23) ohne Ticket im Zug – plötzlich muss sich sogar die Polizei schützen 

Eine Frau geht am Hauptbahnhof in Köln mit Koffer zu ihrem Zug. Foto von der dpa

Am Hauptbahnhof in Köln, hier ein Symbolfoto aus dem Dezember 2021, ist ein 23-Jähriger kurzzeitig ausgerastet.

Am Hauptbahnhof in Köln hat ein Mann mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei verletzt. Ein Zugbegleiter hatte die Beamten um Hilfe gebeten.

Wie kurz die Zündschnur doch manchmal sein kann! Am Hauptbahnhof in Kölnhat am Montagmorgen (24. Januar) ein 23-jähriger Mann die Beherrschung verloren und mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei verletzt. Später bereute er sein Verhalten zwar, das konnte ihn aber auch nicht mehr vor einer Anzeige bewahren.

Was war passiert? Gegen 8.45 Uhr war eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof unterwegs und wurde von einem Zugbegleiter angesprochen. In „seinem“ Zug befinde sich ein Mann, der ohne Ticket die Fahrt von Köln nach Aachen antreten wolle. Einen Verweis aus dem Zug ignorierte er, der Zugbegleiter brauchte Hilfe.

Hauptbahnhof Köln: Mann (23) schlägt plötzlich auf Polizisten ein

Als die Beamten vor Ort eintrafen, wurde es sofort hitzig. „Die Bundespolizisten sprachen den Mann an, welcher sich sofort aggressiv zeigte und im weiteren Gesprächsverlauf unvermittelt auf die Beamten einschlug“, berichtet Bundespolizei-Sprecherin Christin Fußwinkel.

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Die Einsatzkräfte wehrten die Angriffe ab, legten dem 23-Jährigen Handschellen an und brachten ihn zur Dienststelle auf dem Breslauer Platz. Alle beteiligten Kräfte hatten sich leichte Verletzungen an den Händen zugezogen, ein Bundespolizist erlitt eine Verletzung am Rücken, die ärztlich behandelt werden musste.

Köln: Täter bereut seinen Angriff, wird aber dennoch angezeigt

Immerhin: Der 23-Jährige, laut Polizei-Informationen ein Obdachloser, zeigte sich in der Vernehmung reumütig. Die späte Einsicht bewahrte ihn aber nicht vor einer Anzeige, er muss sich nun wegen Widerstands und Körperverletzung verantworten.

Nur wenige Stunden später gelang der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn ein Fahndungserfolg. Bei der Kontrolle eines Fluges nach Istanbul wurde auch ein 40-jähriger Mann untersucht. Das Ergebnis: Er war zur Fahndung ausgeschrieben. Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte bereits seit rund dreieinhalb Jahren nach ihm.

Bundespolizei mit Fahndungserfolg am Flughafen Köln/Bonn

„Hintergrund war eine Verurteilung des Amtsgericht Laufen aus dem Jahr 2018 wegen Einschleusens von Ausländern. Damals hatte der Gesuchte versucht, insgesamt fünf Personen illegal in seinem Pkw aus Österreich über Deutschland nach Belgien zu verbringen“, erklärt Sprecher Christian Tiemann.

Damals war der 40-Jährige allerdings erwischt und zu 2400 Geldstrafe verurteilt worden. Da er diese jedoch bisher nicht bezahlt hatte, drohten ihm nun 119 Tage Ersatzfreiheitsstrafe, die der Gesuchte jedoch durch die Zahlung der Gesamtsumme in Höhe von 2455 Euro einschließlich aufgelaufener Verfahrenskosten abwenden konnte. (tw)

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