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Gratis-Aktion zum StartNeue Cafés in Köln – gleich an zwei Standorten

Der größere Standort an der Apostelnstraße befindet sich im ehemaligen Kult-Laden Bogarts. Zur Eröffnung am 4. Juli gibt es Gratis-Getränke. 

Der Macher des beliebten „Kaffeesaurus“ am Friesenplatz legt nach: Rafet Aydogdu eröffnet mit „Crop Coffee“ ein neues Café mit gleich zwei Standorten.

Geöffnet sind die Lokale an der Apostelnstraße und an der Ehrenstraße bereits, die offizielle Eröffnung steigt aber am Samstag (4. Juli). Dafür ist eine besondere Aktion geplant: Die ersten 100 Getränke gehen aufs Haus.

„Crop Coffee“ in Köln: Ausgefallene Backwaren aus eigener Herstellung

Viele dürften den größeren der beiden Standorte an der Apostelnstraße noch gut kennen. 28 Jahre lang war dort der Herrenausstatter „Borgards“ ansässig, der mit Stammkunden wie Guido Cantz zur Institution geworden war. Der Inhaber schloss den Laden Anfang 2025 und ging in den Ruhestand.

Jetzt folgt auf Mode frischer Kaffee. Die Idee für das neue Konzept kam Aydogdu im Urlaub. „Ich war mit meiner Familie in Kopenhagen. Die Cafés und Bäckereien haben uns so inspiriert, dass wir Lust hatten auf neue Konzepte.“

Wer vom „Kaffeesaurus“ Eggs Benedict oder Avocado-Toast gewohnt ist, wird von „Crop Coffe“ überrascht: Hier gibt es keine Küche und keinen Tischservice. Dafür setzen die neuen Läden – nach dem Vorbild von Kopenhagener Cafés – auf eine hauseigene Bäckerei. Diese ist am Standort an der Apostelnstraße ansässig und bereitet alle Backwaren täglich frisch zu.

Ausgefallene Kreationen sind das Aushängeschild des Teams. Plunderteig-Teilchen werden bei „Crop Coffee“ mit Cremes aus Limette und Basilikum oder Rhabarber und Erdbeere veredelt (4,50 Euro). Die Focaccia-Brote aus hauseigenem Sauerteig gibt es unter anderem mit Walnuss und Brie oder mit Kimchi (rund 7 Euro). 

Der Kaffee ist der gleiche, für den Gäste auch das „Kaffeesaurus“ schätzen. „Wir legen Wert auf gute Qualität und geschulte Baristi“, sagt Aydogdu. In die Maschinen kommen Single-Origin-Sorten, die hell geröstet wurden. Ein Cappuccino kostet 3,90 Euro. 

Zweiter Standort kam unverhofft dazu

Mitgründerin Sati Aydogdu hat das Innendesign der Standorte verantwortet. Das Ergebnis ist, nach dänischem Vorbild, minimalistisch und trotzdem gemütlich: Viel Holz und eine Theke aus Klinkersteinen aus dem Ruhrgebiet prägen das Bild.

Dass „Crop Coffee“ mit gleich zwei Standorten eröffnet, war eigentlich nicht geplant: „Wir waren erst an dem Objekt an der Ehrenstraße dran“, sagt  Aydogdu. „Als Kölner weiß ich, wie wichtig die Ehrenstraße für neue Food-Konzepte ist. Deshalb wollten wir dort auch vertreten sein.“

Zuerst bekam der Gastronom aber eine Absage und fand an der Apostelnstraße eine Alternative. Kurz darauf war der Standort auf Kölns Trendstraße dann doch verfügbar. Aydogdus Reaktion: „Warum nicht? Wir machen einfach beide auf.“

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