In Ehrenfeld ist es zu einem ungewöhnlichen Patiententransport gekommen. Quasi schwebend.
Ungewöhnlicher Einsatz in KölnMann in Not – dann rücken Höhenretter an

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Ein Patient musste in Ehrenfeld wegen eines medizinischen Notfalls mittels Schleifkorbtrage und Drehleiter aus einer Hochhaus-Wohnung geholt werden.
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Außergewöhnlicher Einsatz in Köln-Ehrenfeld! Als am Montag (26. Oktober) kurz nach 11 Uhr vor einem Hochhaus an der Iltisstraße ein Großaufgebot anrückt, fragten sich viele: Was ist da los?
Denn neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war auch die Höhenrettung vor Ort eingetroffen. Wenig später wurde die Drehleiter ausgefahren.
Einsatz in Köln: Patient schwebt zu Boden
Hintergrund sei ein medizinischer Notfall in einem höheren Stockwerk des Gebäudes gewesen, erklärte Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet auf EXPRESS.de-Nachfrage. „Der Patient musste mittels Schleifkorbtrage transportiert werden. Das hat der Notarzt entschieden“, so Laschet. Dies sei schonender und risikoärmer, als ihn über mehrere Etagen durchs Treppenhaus nach unten zu schleppen, mit der Gefahr, dass sich sein Zustand verschlechtert und er Kreislaufprobleme bekommt.
Der Transport erfolgte daher über den Balkon, wo die Schleifkorbtrage mit dem Patienten an der Drehleiter befestigt und zu Boden gelassen wurde – begleitet durch einen Höhenretter, der auch im Rettungsdienst ausgebildet ist. Während der Zeit war er über Funk mit dem Notarzt verbunden.
„Nicht nur die Höhenretter, auch alle Berufsfeuerwehrleute sind im Rettungsdienst ausgebildet“, erklärte Wehrsprecher Laschet.
Für das umfangreiche Equipment, das in Ehrenfeld für den Patiententransport zum Einsatz kam, musste die Polizei die Straße teilweise sperren. Besonders sei in dem Fall noch gewesen, erzählt Ulrich Laschet, dass dort auch die Straßenbahn entlangfährt. „Damit wir die Drehleiter einsetzen und unsere Kräfte gefahrlos arbeiten konnten, musste die KVB den Fahrdraht stromlos schalten und erden“, schilderte der Sprecher der Kölner Feuerwehr.
Unten angekommen, wurde der Patient mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 13.40 Uhr konnte der ungewöhnliche Einsatz schließlich beendet werden. (iri)
