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Nach Hitlergruß am Eigelstein Gericht legt Strafe für Kölner Imbiss-Betreiber fest

Polizeieinsatz am Eigelstein: Dort hatte ein Kölner den Hitlergruß gezeigt.

Am Eigelstein hat die Polizei einen Mann festgenommn, der am 1. Juli 2020 einen Hitlergruß gezeigt hatte.

Köln. Es war ein Schock für viele Anwohner und Passanten am Kölner Eigelstein: Ein Imbiss-Betreiber hatte am 1. Juli 2020 auf offener Straße den Hitlergruß gezeigt, „Heil Hitler“ gerufen, Menschen angepöbelt und spielte laut die erste Strophe des sogenannten Deutschlandliedes. Genau ein Jahr später, am Donnerstag (1. Juli), wurde ihm der Prozess vor dem Kölner Amtsgericht gemacht. Trotz seiner Abwesenheit im Gericht muss der Imbiss-Mann für diese fremdenfeindliche Aktion geradestehen.

Der Vorwurf gegen den Imbiss-Betreiber mit italienischen Wurzeln lautete Verwendung verfassungswidriger Zeichen. Wie Amtsgerichtssprecher Maurits Steinebach auf EXPRESS-Anfrage erklärt, ist der Angeklagte aber nicht zu der Verhandlung am Donnerstag erschienen.

Köln: Imbiss-Betreiber vom Eigelstein muss wegen Hitlergruß 2000 Euro Strafe zahlen

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„Der Richter hat in der Abwesenheit des Angeklagten einen Strafbefehl ausgesprochen. Die beläuft sich auf eine Geldstrafe in Höhe 100 Tagessätzen zu je 20 Euro“, erklärt Steinebach. Macht also 2000 Euro, die der Imbiss-Betreiber berappen muss.

Die Hitlergruß-Aktion am Eigelstein wurde von Anwohnern gefilmt und auf sozialen Netzwerken verbreitet. Später hatten laut Polizei mehrere vermummte Personen „Nazi“ an die Fassade des Imbisses geschrieben und eine Scheibe eingeworfen. Der Imbiss-Betreiber hat jetzt zwei Wochen Zeit, gegen den Strafbefehl Einspruch einzulegen.

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