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Tritte, Bisse, Aggression Bundespolizei mit Schwerstarbeit gegen Alki-Rüpel (26) im Kölner Hbf

Menschen am Infostand im Hauptbahnhof Köln.

Im Kölner Hauptbahnhof, hier ein Symbolfoto vom 11. August 2021, hielt ein 26-jähriger Mann die Bundespolizei auf Trab.

Am Hauptbahnhof in Köln hat ein 26-jähriger Mann unter Alkoholeinfluss völlig die Kontrolle verloren. Nach Tritten und Bissen gegen Bundespolizisten folgte eine Festnahme und eine Anzeige.

Köln. Durch die Situation am Hauptbahnhof in Köln, besonders durch den Alkohol-Konsum vieler Menschen, ist die Bundespolizei dort quasi im Dauereinsatz. Und immer wieder verlieren Menschen im Umfeld des Bahnhofs komplett die Kontrolle – so wie am Mittwoch (25. August).

Dort benahm sich ein 26-jähriger Mann dermaßen daneben, dass er letztlich sogar vorläufig festgenommen und eine Anzeige gegen ihn gefertigt werden musste. Ein Polizist wurde sogar verletzt, weil der Mann in seiner Wut nach ihm getreten hatte. Doch das war noch längst nicht alles.

Hauptbahnhof: Bundespolizei in Köln im Einsatz gegen 26-Jährigen

Wie die Bundespolizei am Donnerstag (26. August) berichtet, soll es gegen 16.20 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG und dem Mann gekommen. Die Mitarbeiter hatten ihn aufgefordert, einen bestimmten Bereich zu verlassen, der Wohnungslose kam der Aufforderung allerdings nicht nach.

Weil er sich nicht rührte, schritt schließlich die Bundespolizei ein und sprach einen Platzverweis aus. Doch auch die Ansprache der Beamten ignorierte der Mann. Also halfen die Bundespolizisten dem 26-Jährigen auf und begleiteten ihn ein Stück. 

Tritte, Bisse, Aggression: Mann (26) versucht, der Bundespolizei zu entkommen 

Fall erledigt also? Keinesfalls. In dem Mann stieg langsam die Wut auf. „Mit der Maßnahme nicht einverstanden, schlug und trat der Mann um sich und stellte sich mit erhobenen Fäusten den Beamten gegenüber“, erklärt ein Sprecher der Bundespolizei. Einen gezielten Tritt gegen den Kopf eines Beamten konnte dieser zwar noch abwehren, der nächste Tritt jedoch verletzte einen der Bundespolizisten am Oberarm.

Der aggressive Mann wurde zur Dienststelle am Breslauer Platz gebracht, doch auch dort beruhigte er sich nicht. Während der Blutprobe versuchte er vehement, sich von den Polizisten loszureißen. Sein „letzter Ausweg“: Verzweifelt biss er in die Schutzweste eines Beamten, das Gleiche versuchte er auch mit dessen Unterarm. Diesen erreichte er jedoch nicht.

Die Bundespolizisten nahmen den bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten aufgefallen Mann vorläufig fest und fertigten eine Strafanzeige wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“. (tw)

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