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Klare EntwicklungGroßer Mangel: Das ist die größte Herausforderung für Kölner Schulen

Arbeitsmaterialien liegen auf einem Tisch in einem Klassenzimmer, während dahinter Schülerinnen und Schüler und ihr Lehrer zu sehen sind.

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In Kölner Schulen sind viele Lehrerstellen unbesetzt. Das Symbolfoto wurde in einer Schule im baden-württembergischen Heitersheim im September 2022 aufgenommen.

In Kölner Schulen herrscht ein Lehrermangel – diese Entwicklung ist jedoch im gesamten Bundesgebiet zu beobachten.

Schulen in Köln stehen vor einigen großen Herausforderungen. Wie das Ergebnis des am Mittwoch (18. Januar 2023) von der Robert-Bosch-Stiftung veröffentlichten Deutschen Schulbarometer zeigt, haben die Lehranstalten im gesamten Bundesgebiet vor allem mit dem Fachkräftemangel, dem Lernrückstand der Schülerinnen und Schüler und der Aufnahmekapazitäten zu kämpfen.

Für das Schulbarometer wurden vom Meinungsforschungsinstitut „forsa“ zwischen dem 31. Oktober und dem 16. November 2022 insgesamt 1055 Schulleiterinnen und Schulleiter befragt.

Kölner Schulen: So viele Lehrerplätze sind unbesetzt

Das mit Abstand größte Problem an deutschen Schulen ist der massive Personalmangel. Zwei Drittel der Befragten stellten das Fehlen von genügend Lehrerinnen und Lehrern als größte Herausforderung heraus. Weitere Themen wie die schleppende Digitalisierung, die schlechte technische Ausstattung oder die zu hohe Arbeitsbelastung landen deutlich hinter dem Personal-Problem.

Laut der Befragung der Schulleitungen häufe sich dieser Mangel vor allen in sozialen Brennpunkten. So gab es laut dem nordrhein-westfälischen Schulministerium im gesamten Bundesland im vergangenen Jahr 8000 freie Stellen.

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Aber wie sieht die Situation in Köln aus? Ganz deutlich: Auch in der einwohnerstärksten Stadt in NRW ist der Lehrermangel prekär – mit 118 unbesetzten Stellen. Wie dieser Entwicklung in naher Zukunft entgegengewirkt werden kann, bleibt fraglich. Laut der Robert-Bosch-Stiftung gäbe es keine schnelle und einfache Lösung.

Dagmar Wolf, bei der Stiftung als Leiterin des Bildungsbereichs federführend, könnten Einstellungen von Fachkräften, die die Verwaltung unterstützen, ein Anfang sein. Auch Assistenzkräfte oder Lehrerinnen und Lehrer aus dem Ausland könnte eine Hilfe sein, so die Expertin.

„Es ist ein wichtiger Schritt, das Thema Administration an Schulen neu zu denken und hier Verwaltungskräfte an den Schulen stärker zu etablieren.“ Gleichzeitig müsse jedoch auch der Lehrerberuf insgesamt wieder attraktiver werden. (nb)

Nicole Schulze war 24 Jahre alt, als sie 2004 auf dem Straßenstrich an der Geestemünderstraße anfing.
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