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Auch KVB betroffenGroßbaustelle sorgt wochenlang für Verkehrschaos im Veedel

Die Fahrbahnsanierung auf der Kreuzung Universitätsstraße/Bachemer Straße sorgt für Einschränkungen für den Verkehr. Im Stau ist viel Geduld gefragt.

Bei dieser Großbaustelle ist ganz viel Geduld gefragt – nicht nur bei denen, die gerade im Stau stehen: Zwei Monate lang legen Arbeiten zur Fahrbahnsanierung in Köln-Lindenthal den fließenden Verkehr lahm. 

Seit Montag (9. März 2026) wird an der Kreuzung Universitätsstraße/Bachemer Straße die Fahrbahn saniert. An mehreren Stellen steht daher statt der bisherigen zwei Spuren nur eine zur Verfügung. Gerade im Berufsverkehr macht sich das im Veedel durch lange Staus und chaotische Bilder schon von weitem bemerkbar.

Ausweichrouten in Köln-Lindenthal ebenfalls verstopft

Über die insgesamt zwölf Bauabschnitte im Kreuzungsbereich informierte die Stadt alle Anwohnenden vorab. „Die Sanierung ist notwendig, weil sich die Fahrbahn in einem schlechten Zustand befindet“, heißt es in dem Schreiben, in dem auch vorab schon von „leider unvermeidbaren Beeinträchtigungen“ die Rede war.

An den ersten Tagen war erkennbar, dass sich die nicht nur auf den direkten Kreuzungsbereich beschränkten. Stadteinwärts bildeten sich auf der Bachemer Straße Staus. Die waren zwar nur wenige Hundert Meter lang, für die kurze Strecke brauchte es zeitweise allerdings mehr als eine Viertelstunde.

Das große Problem: Durch die Taktung der Baustellenampel auf der Bachemer Straße schaffen es pro Grün-Phase nur eine Handvoll Fahrzeuge über die Kreuzung, der Verkehr fließt dadurch kaum ab. Kleine Nebenstraßen wie die Eckertstraße, die zur Bachemer Straße hinführen, waren komplett verstopft.

Weil der Radweg dort erst ab der Bushaltestelle Hildegardis-Krankenhaus einsetzt, müssen sich Radfahrende im Berufsverkehr mutig durch die dicht an dicht stehenden Autos schlängeln.

Die klassischen Ausweichrouten für Autos über die Dürener Straße und die Aachener Straße waren an den ersten Tagen ebenfalls deutlich stärker befahren, so bildeten sich auch hier Staus mit Verzögerungen von zehn Minuten und mehr. Mitten im dichten Verkehr hingen oft auch die Busse der KVB-Linien 136 und 146 Richtung Neumarkt fest. Die Linie 142 Richtung Uni kam derweil auf der Universitätsstraße nur langsam voran.

Bis zum Abschluss der Arbeiten wird die Verkehrsführung noch mehrfach geändert, um auf der Universitätsstraße alle Fahrstreifen nach und nach neu zu asphaltieren. Im Mai soll der Verkehr dann, wenn alles nach Plan läuft, wieder besser fließen.

Ein Beamter der Bundespolizei an einem Schalter am Flughafen Köln/Bonn (Symbolbild).

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