Achtung, wer sich im Rhein abkühlen will, muss mit hohen Strafen rechnen.
Es droht LebensgefahrKöln greift durch – bis zu 1000 Euro Strafe

Copyright: Alexander Schwaiger
Badeverbotsschild im Rheinpark. Trotzdem sind immer wieder Kinder im Wasser zu sehen.
Herrliches Wetter lockt nach draußen, doch Achtung! Ein Bad im Rhein kann schnell lebensgefährlich werden. Die Kölner Behörden verschärfen nun die Gangart und drohen mit saftigen Strafen.
Sobald die Sonne rauskommt, strömen die Leute in Köln zum Rheinufer. Da scheint ein Sprung ins kühle Nass eine super Idee. Doch die Stadtverwaltung warnt mit Nachdruck: Das Schwimmen im Fluss ist seit dem Vorjahr untersagt und extrem riskant.
Da bei schönem Wetter die Zahl der Menschen am Wasser zunimmt, erhöht das Ordnungsamt seine Kontrolldichte in der kommenden Zeit erheblich. Wer sich nicht an die Regeln hält, dem blüht eine saftige Strafe.
Denn der Rhein ist eben kein gemütlicher Baggersee. Er gehört zu den Wasserstraßen mit dem weltweit höchsten Verkehrsaufkommen und steckt voller unsichtbarer Risiken. Heimtückische Strömungen und der Sog der Schiffe können selbst für geübte Schwimmer und Schwimmerinnen zur tödlichen Gefahr werden. Eine Situation, die vom Land aus harmlos wirkt, entpuppt sich im Wasser schnell als Falle.
Knöcheltiefes Wasser ist bereits tabu
Innerhalb von Köln ist das Schwimmen auf der gesamten Uferstrecke, die 67,3 Kilometer lang ist, verboten. Die Regelung ist dabei sehr strikt: Wer sich „planmäßig in mehr als knöcheltiefem Wasser“ aufhält, begeht bereits einen Verstoß.
Nur ganz wenige Ausnahmen sind vorgesehen. Darunter fallen Übungseinsätze der Wasserrettung oder der Feuerwehr, das Boarding von Schiffen und Wassersport wie Angeln, Rudern und Kanufahren. Veranstaltungen mit einer ausdrücklichen Genehmigung durch die Stadt Köln sind ebenfalls gestattet.
Wer die Regeln bricht, dem drohen 1000 Euro Strafe
Damit die „lebenswichtigen Regeln“ auch wirklich jeder mitbekommt, hat die Verwaltung circa 60 frische Schilder am Flussufer montiert. Diese Tafeln erklären das strenge Verbot in unterschiedlichen Sprachen.
Besonders vor dem kommenden Pfingstwochenende geht die Stadt von vollen Ufern aus. Deswegen werden die Teams des Ordnungsdienstes ihre Runden verschärfen. Wer das Verbot missachtet, riskiert eine ordentliche Geldstrafe, die bis zu 1.000 Euro betragen kann.
Die Verwaltung bittet alle Kölnerinnen, Kölner und Gäste eindringlich um Vernunft. Wer sich abkühlen möchte, soll bitte die Freibäder der Stadt oder die zugelassenen Seen in der Umgebung aufsuchen. Denn die Botschaft ist klipp und klar: Der Rhein ist „kein Badegewässer“. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
