In einer Kölner Schrebergartenkolonie ist es Ende Juli zu einem Feuer gekommen. Jetzt, fast drei Wochen später, liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft.
Kölner Fall ist harte NussFeuer in Schrebergarten – jetzt prüft Staatsanwaltschaft

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Die Gartenlaube wurde durch das Feuer am Mittwoch (29. Juli 2026) schwer beschädigt.

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Was ist in dem Schrebergarten in Köln-Poll passiert? Ende Juli fiel eine Laube in der Kleingartenanlage am Poller Damm einem Feuer zum Opfer. Die Besitzer waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs am 29. Juli im Urlaub.
Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Doch die sind in dem Fall offenbar eine harte Nuss. Bis heute konnte die Brandursache nicht geklärt werden. Wie ein Polizeisprecher am Montag (17. August) auf EXPRESS.de-Nachfrage sagte, wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Ob technischer Defekt, fahrlässige oder sogar vorsätzliche Brandstiftung – nichts kann bislang ausgeschlossen werden.
Laube abgefackelt: Staatsanwaltschaft Köln prüft
Inzwischen ist die Kölner Staatsanwaltschaft zuständig. „Sie prüft und entscheidet, ob weitere Ermittlungen vorgenommen werden sollen“, erklärt der Polizeisprecher.
Das Feuer hatte für Aufregung in der Schrebergartenkolonie gesorgt. „Mein Vater hat dort auch eine Laube und den Rauch gesehen, als er in den Garten fuhr“, berichtete Leserreporter Alexander C. (44) am Donnerstag (30. Juli) im Gespräch mit EXPRESS.de. „Oh, das ist aber kein Grill“, habe sein Vater sofort gewusst und direkt die Feuerwehr angerufen.
Die Alarmierung kam am Mittwoch (29. Juli) gegen 13.20 Uhr, bestätigte Feuerwehrsprecher Laschet. Insgesamt seien 19 Kräfte im Einsatz gewesen, gegen 14.30 Uhr habe man abrücken können. Laut Alexander C. hätten die Wehrleute auch dort, wo Rauch hinzog, die Vegetation wegen möglichen Funkenflugs gewässert.
Dafür verbreitete sich in der Kleingartenanlage offenbar etwas anderes wie ein Lauffeuer: Die Polizei soll einen mutmaßlichen Brandstifter gefasst haben. Ein Zeuge will gesehen haben, wie ein unbekannter Mann vom Garten, in welchem die Laube brannte, in die Nachbarparzelle geflüchtet sein soll.

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In einer Kleingartenanlage am Poller Damm in Köln-Poll brannte am Mittwoch (29. Juli 2026) eine Gartenlaube.
„Wir haben eine Person in der Anlage angetroffen, kontrolliert und ihr einen Platzverweis erteilt“, so eine Polizeisprecherin auf EXPRESS.de-Nachfrage. Sie stellte jedoch klar, dass gegen den Mann kein dringender Tatverdacht besteht.
Leserreporter Alexander C. erzählte, dass die abgebrannte Laube einer Familie gehört, die sich derzeit im Urlaub befinden soll. Dem 44-Jährigen ist eines besonders wichtig: „Ich appelliere, wachsam zu sein, wenn sich Fremde in der Kleingartensiedlung aufhalten.“

