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Russland-Demo in Köln Verkehrs-Chaos droht: Auch Gegenprotest sorgt für Polizei-Einsatz

Mehrere Polizisten stehen vor mehreren Streifenwagen, im Hintergrund der Kölner Dom.

Die Kölner Polizei wird am Sonntag (4. September 2022) mit starken Kräften im Einsatz sein. In der Innenstadt findet unter anderem eine pro-russische Großdemo statt. Das Symbolfoto zeigt Einsatzkräfte im November 2020, im Hintergrund der Kölner Dom. 

Eine Großdemonstration in der Kölner Innenstadt sorgt für einen Großeinsatz der Polizei. 

Köln droht ein großes Verkehrschaos am Sonntag (4. September). Mehrere Veranstaltungen und Demonstrationen mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgen zudem für Großeinsätze der Polizei. Wer kann, sollte die Innenstadt mit dem Auto meiden.

Das Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“ mobilisiert gegen eine pro-russische Großdemonstration, die am Sonntag in Köln stattfinden soll. Zudem findet gleichzeitig der Köln-Triathlon mit mehreren Brückenquerungen statt. In der Lanxess-Arena sind außerdem die Vorrundenspiele der EuroBasket 2022 geplant. Und auf den Platzflächen Alter Markt und Heumarkt veranstaltet die Stadt Köln den Tag des Ehrenamts mit zahlreichen Infoständen. Viel los in Köln.

Polizei Köln stellt sich auf viel Arbeit am Sonntag ein

Das Augenmerk der Polizei liegt auf der pro-russischen Demo. Die Anmelderin hatte vor einigen Monaten einen Autokorso mit Hunderten Fahrzeugen zum sowjetischen Ehrenmal auf dem Friedhof in Bonn-Duisdorf organisiert.

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Ein Sprecher der Polizei Köln bestätigte am Montag (29. August) auf Anfrage von EXPRESS.de, dass insgesamt drei Demonstrationen angemeldet wurden – darunter zwei Gegenkundgebungen. Die Polizei wird mit starken Kräften vor Ort sein, um die Sicherheit der Teilnehmenden sowie Unbeteiligten zu gewährleisten.

Die Großdemonstration zum Thema „Gegen Krieg und Waffenlieferungen an die Ukraine“ ist laut Polizei mit 1000 bis 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angemeldet. Geplant ist ein Aufzug ab 14 Uhr vom Roncalliplatz durch die Innenstadt im Bereich Altstadt – Neumarkt – Domumfeld und zurück. Die Demo wird von einem bekannten rechtsextremen Politiker beworben.

Der Gegenprotest formiert sich. „Köln gegen Rechts“ ruft für Sonntag ab 11 Uhr zur Gegenkundgebung für „Frieden und Solidarität – gegen Krieg, Nationalismus und völkisches Denken“ am Kurt-Hackenberg-Platz auf. Eine weitere Demo gegen rechte Propaganda ist laut Polizei auf dem Quatermarkt (12 bis 16.30 Uhr) angemeldet worden. Beide mit je 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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Neu dazu gekommen ist eine Kundgebung der Initiative „Omas gegen Rechts“. Wie die Polizei am Dienstag bekannt gab, wollen bis zu 20 Teilnehmende von 13.30 Uhr bis 18 Uhr auf der Platzfläche Apostelnkloster „Den Rechten und Querdenkern den Sonntagsspaziergang vermiesen“. 

Links- und rechtsrheinisch ist ganztägig mit erheblichen Verkehrsstörungen zu rechnen. Die Polizei rät allen Personen, die an diesem Sonntag in die Innenstadt fahren möchten, dafür den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. (red)

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