Corona-Kontrollen Weihnachtsmärkte in Köln: Zahlen des ersten Tages überraschen

Das Ordnungsamt kontrolliert die 2 G Nachweise der Besucher auf dem Weihnachtsmarkt

Wie hier am Alter Markt in Köln kontrollierte das Ordnungsamt am ersten Tag die Kölner Weihnachtsmärkte am Montag (22. November 2021) die Besucher auf den 2G-Nachweis.

In der Corona-Debatte hätte man diese Zahlen in Köln wohl nicht vermutet: Nach dem ersten Tag nach Eröffnung der großen Kölner Weihnachtsmärkte ziehen die Stadt und der Veranstalter anhand des Beispiels am Neumarkt ein positives Fazit.

Köln. „Wir sind sehr froh, dass alles so gut funktioniert hat“, sagt eine sichtlich erleichterte Betreiberin des „Markt der Engel“, Britta Putzmann, nach dem Eröffnungs-Tag. Denn am Neumarkt wurden am Montag (23. November) vom Sicherheitsdienst über 1.000 Menschen auf den „2G-Nachweis kontrolliert. „Lediglich eine Person konnte das nicht vorweisen“, so Putzmann.

Auch sei die Stempel-Aktion sehr gut angekommen. „Manche Leute haben uns aktiv angesprochen und gesagt, sie möchten bitte kontrolliert werden.“ Als einer von fünf Märkten nimmt auch der Neumarkt an diesem Stempel-System teil.

Weihnachtsmärkte in Köln: Corona-Kontrollen mit System

Das System: Wer etwas kauft auf den Märkten wird nach dem 2G-Nachweis befragt und erhält nach erfolgreicher Kontrolle einen Stempel, der für die Märkte gilt. (Altstadt, Hafen-Weihnachtsmarkt, Nikolaus-Weihnachtsmarkt, Neumarkt, Dom)

Ein ähnliches Fazit zieht auch Kölns Stadtsprecher Alexander Vogel: „Das Ordnungsamt hat 1268 Personen gestern kontrolliert. Gegen sieben Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.“

Köln: 250 Euro Bußgeld drohen - Kontrollen auf  Weihnachtsmarkt

Stichprobenartig wird man auch die gesamte Zeit auf den Kölner Weihnachtsmärkten präsent sein. Auch wenn die Auslastung der Märkte am ersten Tag nicht besonders hoch gewesen sei, könne man durchaus von einer positiven Bilanz sprechen.

Dabei werden die digitalen Impfzertifikate und auch die Impfhefte händisch kontrolliert und nicht etwa digital ausgelesen. „Screenshots werden aber nicht akzeptiert, das stellen wir schon sicher“, so Vogel. Allerdings sagt auch er: „Wir werden nicht alle Menschen, die mit krimineller Energie Ausweise fälschen, erwischen.“ Zudem kontrolliere man die „Kontrolle der Kontrolle", die durch die Weihachtsmarktbetreiber durchgeführt wurde.

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Wer  erwischt wird, muss mit einem drakonischen Bußgeldbescheid in Höhe von 250 Euro im Briefkasten rechnen. Die Botschaft vonseiten der Stadt Köln ist da unmissverständlich: „Wir sind da und werden kontrollieren.“ Aber auch die Betreiber müssen ihre Zahlen an die Stadt melden.

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