Köln Bekannte Brücke bald für ein halbes Jahr gesperrt – das müssen Sie jetzt wissen

Die Hafenbrücke in Köln-Mülheim vor blauem Himmel.

Die Hafenbrücke in Köln-Mülheim muss saniert werden – und ist bald für ein halbes Jahr gesperrt. Das Foto wurde am 17. April 2022 aufgenommen.

Die Brücke in Köln-Mülheim ist ein beliebtes Ziel für Spaziergängerinnen und Spaziergänger – doch nächstes Jahr müssen sie sich einen anderen Ort suchen.

Die unter Denkmalschutz stehende „Katzenbuckelbrücke“ in Mülheim wird nächstes Jahr im Zuge von Sanierungsarbeiten für sechs Monate gesperrt.

Am über 60 Jahre alten Bauwerk seien Schäden festgestellt worden, die man nun dringend beheben müsse, wie die Stadt Köln am Mittwochmorgen (8. Juni) bekannt gab.

Köln-Mülheim: So entstand die bekannte „Katzenbuckelbrücke“

Eigentlich heißt der Rhein-Übergang einfach Mülheimer Hafenbrücke, im Volksmund hat sich aber längst die Bezeichnung „Katzenbuckelbrücke“ durchgesetzt.

Die 150 Meter lange Brücke wurde für die Bundesgartenschau 1957 erbaut und verbindet das rechtsrheinische Ufer auf Höhe des Stadtparks mit der Mülheimer „Katzenkopf“-Halbinsel. 

Köln-Mülheim: „Katzenbuckelbrücke“ wird 2023 saniert

Mittlerweile weise das Bauwerk allerdings zahlreiche Schäden auf: Während der Bauzeit im zweiten und dritten Quartal 2023 sollen etwa die Konstruktionen an den Seitenstützen erneuert werden, die Gesimse instandgesetzt und die Betonfläche auf der Brücke saniert werden.

Auch der Gehweg wird erneuert und rutschfest gemacht und die Geländer müssen aus Sicherheitsgründen auf 1,30 Meter erhöht werden.

Kölner „Katzenbuckelbrücke“ wird saniert: Das müssen Sie jetzt wissen

Während der Bauzeit müssen Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radlerinnen und Radler auf alternative Wege ausweichen.

Schiffe hingegen können weiterhin darunter durchfahren und den Mülheimer Hafen wie gewohnt ansteuern.

Kölner „Katzenbuckelbrücke“ wird erneuert – für mehrere Millionen

Für die umfangreichen Baumaßnahmen will die Stadt 2,44 Millionen Euro bereitstellen – Risikozuschlag, Bauüberwachung und Schutzkoordination inklusive. 

Begründet wird die Entscheidung mit dem Wert der alten Brücke für Köln: „Das Bauwerk ist denkmalgeschützt und auf Grund der filigranen und besonderen Gestaltung stadtbildprägend“, so der Kölner Stadtrat. (str)

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