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Genehmigung da Kölner Traditionsverein darf anbauen: So soll es einmal aussehen

Der Sachsenturm in Köln (hier 2019)

Am Sachsenturm in Köln (hier 2019) kann nun endlich die Heimat der Blauen Funken erweitert werden.

Die Blauen Funken freuen sich über eine Entscheidung, die im Kölner Rat gefallen ist: Sie können endlich ihre Heimat, den Sachsenturm, erweitern.

Lange hat es gedauert, doch jetzt ist es beschlossene Sache: Die Blauen Funken wachsen – zumindest auch baulich am Sachsenturm im Kölner Süden.

Denn mit Beschluss des Kölner Rates vom vergangenen Donnerstag (5. Mai) kann nun die Baugenehmigung für das seit fünf Jahren laufende Projekt endlich erteilt werden. Vorangegangen war unter anderem ein Architekten-Wettbewerb für den Erweiterungsbau.

„Auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses eines architektonischen Gutachterverfahrens im Jahr 2018 hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Bauverein Sachsenturm e.V. eine bauliche Lösung ausgearbeitet, die mit dem Denkmalschutz des Sachsenturms und der denkmalwerten Grünfläche vereinbar ist“, freut sich Funken-Vize Armin Hoffmann über die Entscheidung.

Köln: Blaue Funken können Sachsenturm endlich erweitern

Bedeutet aber auch: Um ihren „Blaue Funken Turm“ erweitern zu dürfen, wird das Traditionskorps an anderer Stelle so genannte „Ausgleichsmaßnahmen“ durchführen. Unter anderem werden acht neue Bäume gepflanzt und mehrere Flächen entsiegelt.

Entwurf zur Neugestaltung des Sachsenturms in Köln.

Entwurf, wie es einmal aussehen soll: Der Anbau des Sachsenturms vom Kartäuserwall aus gesehen.

Präsident Peter Griesemann und Vize Michael Müller vom Gemeinnützigen Bauverein Sachsenturm sind maßgeblich an der Entscheidung beteiligt gewesen und haben in den letzten Jahren für ihr Projekt gekämpft.

„Wir wollen schnellstmöglich mit dem Bau beginnen, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Die Erweiterung des Sachsenturms ist für die Heimat der Blauen Funken dringend erforderlich, da durch den Mitgliederzuwachs der letzten Jahre die bisherigen Räumlichkeiten nicht mehr ausreichend sind“, blicken sie nach vorne.

Wann mit der Erweiterung begonnen werden kann, steht noch nicht ganz fest. „Die nächsten Schritte der Bearbeitung erfolgen jetzt in enger Abstimmung mit der Stadt Köln“, so der Präsident.

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