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Mutwillige Zerstörung in KölnSchon wieder Baumfrevel: Stadt jetzt mit klarer Entscheidung

Das Bild zeigt die Beschädigung eines Baumes in Köln-Widdersdorf.

Copyright: Stadt Köln

In Köln-Widdersdorf kam es erneut zu einer mutwilligen Baumbeschädigung mit einer Axt. Der Fall wurde zur Anzeige gebracht.

In Köln wurde erneut mutwillig ein Baum von bislang unbekannten Tätern mit einer Axt beschädigt – aber wieso kommt es überhaupt dazu? 

Hier sind wohl keine Naturliebhaber oder -liebhaberinnen am Werk! Die Stadt Köln gab am Dienstag (14. Juni) bekannt, dass es in Köln-Widdersdorf erneut zu einem Baumfrevel-Vorfall gekommen sei. Bislang Unbekannte sollen den Stamm des Baumes mit einer Axt beschädigt haben.

Das ist nicht der erste Vorfall in Köln, bei dem ein Baum mutwillig zerstört wurde: Im Mai wurden mehrere Birken schwer beschädigt und teils sogar komplett gefällt.

Köln: Mutwillige Baumbeschädigungen werden angezeigt

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sprach damals bereits vom sogenannten Baumfrevel. Unter einem Baumfrevel versteht man die unerlaubte, aber absichtliche Beschädigung oder Fällung von Bäumen.

Auf Nachfrage von EXPRESS.de teilte die Stadt Köln mit: „Jeder Fall von Baumfrevel wird zur Anzeige gebracht und als kriminelle Handlung von der Polizei verfolgt.“

Da solche Vorfälle zwar häufiger, aber dennoch nicht öfter als drei bis fünf Mal im Jahr vorkommen, handelt es sich weiterhin nur um Einzelfälle.

Die Stadt Köln berichtet aber, dass wiederkehrende Motive deutlich zu erkennen sind. Gründe dafür sind unter anderem die Fällung eines Baumes für eine freie Sichtachse, für die Maibaumbeschaffung oder aber für die Anschaffung von Brandholz für Lagerfeuer.

Zudem stehen die Taten, die jeweils zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten begangen wurden, wohl in keinem direkten Zusammenhang: „Da sich die Fälle in Grenzen halten, handelt es sich beim Baumfrevel im Kölner Stadtgebiet glücklicherweise um Ausnahmeereignisse Einzelner, die glücklicherweise kein größeres Thema darstellen.“

Trotz Einzelfälle sind solche Vorfälle immer wieder schockierend! Solche Baumbeschädigungen werden also auch zukünftig zur Anzeige gebracht.  „Die strafrechtliche Verfolgung der Taten soll für Abschreckung und langfristig für den Schutz der Bestandsbäume und Ersatzpflanzungen sorgen“, so die Stadt Köln. (kvk)

Nicole Schulze war 24 Jahre alt, als sie 2004 auf dem Straßenstrich an der Geestemünderstraße anfing.
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