Weiberfastnacht Verbote im Kölner Straßenkarneval? Stadt macht klare Ansage

Menschenmassen auf der Zülpicher Straße

Werden sich an Weiberfastnacht Szenen wie die vom 11.11.2021 auf der Zülpicher Straße wiederholen? Die Stadtdirektorin kündigt klare Vorgaben an.

Wie viel Straßenkarneval wird es an den „tollen Tagen“ in Köln geben? Gibt es schon klare Vorgaben? Diese Fragen waren unter anderem Thema der jüngsten Ratssitzung

Prinz Sven I. und Bauer Gereon haben dem Kölner Stadtrat einen Überraschungsbesuch abgestattet. Schließlich wurde dort unter anderem über die Rahmenbedingungen des bevorstehenden Straßenkarnevals debattiert.

In Abwesenheit von Jungfrau Gerdemie, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, fand das Zweigestirn dabei deutliche Worte.

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Der Prinz hob die soziale Bedeutung des Kölner Karnevals hervor. Er sei der „Kitt der Gesellschaft“. Und einmal mehr betonten die Tollitäten, was der Fasteleer nicht sei: Zum Beispiel das Gedränge auf der Zülpicher Straße und hemmungslose Besäufnisse.

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Der Kölner Karneval war auch Thema einer von der SPD beantragten Aktuellen Stunde im Rat. Es müsste endlich klare Vorgaben für den bevorstehenden Straßenkarneval geben, forderten die Sozialdemokraten unter anderem.

Hier machte die Stadtdirektorin dann eine erste Ansage, die vor allem Kölns Wirten schmecken dürfte: Auf Verweil- und Alkoholverbote werde diesmal verzichtet, so die Stadtdirektorin. Gleichwohl werde ein Feiern wie vor der Pandemie nicht möglich sein.

Für kleinere Feiern mit der 2G-plus-Regel werde es im öffentlichen Raum Schutzzonen geben, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Nähere Details konnte Blome noch nicht nennen, zumal es noch keine neuen Beschlüsse der Landesregierung gibt. Es werde aber klare Vorgaben für Veranstalter, Wirte und Feiernde geben. (jan)

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