Corona-Karneval Jetzt ist klar, wo der Kölner Rosenmontagszug stattfinden soll

FC-Profis auf dem Wagen im Kölner Rosenmontagszug 2020

Ob der 1. FC Köln auch dabei ist? Das Archivfoto zeigt die Bundesliga-OProfis auf dem Wagen im Rosenmontagszug 2020.

Jetzt ist es raus: Der Kölner Rosenmontagszug soll als Rosenmontagsfest 2022 im Stadion stattfinden.

Kölns Zochleiter Holger Kirsch hat sich festgelegt – vorerst. Das „Rosenmontagsfest“ 2022 soll unter dem Eindruck der Corona-Pandemie im Stadion stattfinden.

„Gemeinsam mit meinem Team arbeiten wir aktuell an mehreren Alternativformaten gleichzeitig“, schreibt Kirsch in einem Infobrief an Präsidenten und Zugwarte. Und das, „ohne zu wissen, ob uns das Infektionsgeschehen im Februar überhaupt irgendeine Möglichkeit der Umsetzung bietet.“

Köln: Rosenmontagsfest im Stadion

Aber: Nun setzt man bei der Zochleitung voll und ganz auf ein „Rosenmontagsfest“ im Rheinenergie-Stadion in Müngersdorf! „Wie ihr sicherlich aus der Presse erfahren habt, ist auch ein Rosenmontagsfest im Stadion mit oder ohne Zuschauer Teil unserer Überlegung“, schreibt Kirsch weiter: „Hierfür würde ich gerne eure Bereitschaft zur Mitwirkung erfragen.“

Kölns Zugleiter Holger Kirsch

Daumen hoch für ein bisschen Normalität: Zugleiter Holger Kirsch 2020.

Und es gibt auch schon Modalitäten für die teilnehmenden Gruppen im Rheinenergie-Stadion. Jede Gesellschaft soll die Möglichkeit haben, sich mit einer Fußgruppe von 30 Personen zu beteiligen. Zudem darf ein Wagen aus jeder Flotte beziehungsweise Abteilung mitgenommen werden.

Auch Pferde dürfen dabei sein: Pro Gesellschaft, die mit Tieren unterwegs ist, dürfen demnach zwei bis vier Pferde mitgehen. Auch über teilnehmende Spielmannszüge und Tanzgruppen freue man sich dem Vernehmen nach beim Festkomitee Kölner Karneval sehr.

Nun sind die Gesellschaften am Zug: In einem beiliegenden Formular sollen sie die Anzahl der teilnehmenden Mitglieder nennen und ihre Bereitschaft erklären. Für die Vereine schön und ein kleiner Trost in diesen grauen Corona-Zeiten: Die Teilnahme am Kölner Rosenmontagsfest soll kostenlos sein.

Nun also das Stadion! Nachdem andere Alternativen (unter anderem die Rennbahn in Köln-Weidenpesch) genau unter die Lupe kamen, hat man sich angesehen wurden, hat man sich – immer mit Blick auf die Pandemie – für die favorisierte Lösung des „Rosenmontagsfestes“ entscheiden, mit der man schon im vergangenen Jahr geliebäugelt hat.

Für eine Stellungnahme war Kölns Zugleiter Holger Kirsch am Dienstag (11. Januar) nicht zu erreichen, EXPRESS.de bleibt aber weiter am närrischen Geschehen.

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