Nach Feuer-Schock auf AutobahnKölner Karnevals-Band startet Spendenaktion

Die Feuerwehr löscht den Bus der Band BrassGazz.

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Die Feuerwehr rückte auf der A3 an, um den Sprinter der Band BrassGazz zu löschen. Übrig blieb jedoch nur noch ein Totalschaden.

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Die junge Karnevals-Band BrassGazz musste einen Schreckmoment miterleben. Auf der Rückfahrt von einem Auftritt geriet ihr Sprinter in Brand. Die Musiker retteten sich, das Equipment wurde zerstört.

Auf der Bühne stehen sie für volle Energie, wenn sie Rock, Pop, Latin oder Techno im Brass-Style präsentieren. BrassGazz ist die jüngste Band aus der Erfolgsschmiede des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel.

Die Schule, die schon Erfolgsformationen wie Querbeat, Knallblech und Druckluft hervorgebracht hat, hat auch die elf jungen Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 19 Jahren zusammengeführt. Seit 2024 ist die Gruppe immer häufiger auf den Bühnen der Region anzutreffen.

BrassGazz: Komplettes Equipment der Band in Flammen aufgegangen

„Was bei uns als reine Freude am Musizieren begann, hat in diesem Jahr so richtig Fahrt aufgenommen. In den Fußstapfen der anderen Bands wollten wir durchstarten, und genau dieses Jahr fühlte es sich endlich so an, als würde der Traum wahr“, sagt die Gruppe.

Doch dann musste die Band einen echten Schockmoment verdauen. Drei Tage spielte die Gruppe beim unentgeltlichen Straßenmusikfestival in Würzburg, absolvierte dort insgesamt acht Auftritte und wurde vom Publikum gefeiert. Auf der Rückfahrt kam es nach anderthalb Stunden jedoch zum Drama auf der A3.

„Im Bandbus hat es plötzlich nach Streichhölzern gerochen“, berichtete Schlagzeuger Kilian Heidrich. „Unser Posaunist hat daraufhin in den Laderaum geschaut, da schlug ihm schon eine Stichflamme entgegen und die Rückbank fing Feuer.“

Sofort steuerten die Musiker den Wagen in Höhe Idstein auf den Standstreifen und brachten sich in Sicherheit. „In kürzester Zeit stand das ganze Auto in Vollbrand. Aus allen Öffnungen und Fugen stiegen Flammen. Die Feuerwehr ist mit fünf Fahrzeugen gekommen, doch es war nichts mehr zu retten“, sagte Heidrich zu EXPRESS.de.

Die Band BrassGazz mit Instrumenten.

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Die junge Formation BrassGazz entstammt wie Querbeat, Druckluft und Knallblech dem Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn.

Die Autobahn musste vorübergehend komplett gesperrt werden. Dadurch bildete sich natürlich ein Stau. Nach drei Stunden konnten alle Spuren wieder freigegeben werden. Die Band betrachtete derweil den Totalschaden.

Der völlig ausgebrannte Sprinter der Band BrassGazz.

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Nach den Löscharbeiten standen die Musiker vor ihrem völlig zerstörten Equipment.

Das große Problem: Im hinteren Bereich des Wagens lagerte das komplette Equipment. Mischpult, Funkstrecken, Instrumente – alles ist verbrannt. Glücklicherweise ist keinem der sieben Insassen des Wagens etwas passiert.

Ein Musiker war vorsichtshalber noch beim Arzt, konnte jedoch auch Entwarnung geben. „Die meisten sind nur vollkommen geschockt von diesem Moment“, sagt Heidrich.

„Damit hat sich quasi alles, was wir uns mühsam erarbeitet und zusammengespart haben, innerhalb weniger Minuten in Luft aufgelöst. Unabhängig vom Sachwert ist der emotionale Wert des ersten richtigen Transporters, der ersten richtig guten Trompete und der ersten richtig guten Technik natürlich auch nicht zu unterschätzen.“ Die Brandursache ist gänzlich ungeklärt.

Der brennende Sprinter der Band BrassGazz auf der Autobahn.

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Der Sprinter der Band BrassGazz stand auf der A3 plötzlich lichterloh in Flammen.

Nun steht BrassGazz vor großen Problemen. Die Band musste Auftritte absagen und hat dadurch Einnahmeausfälle. Technik muss neu angeschafft und aufgebaut, Instrumente repariert oder ersetzt werden und auch rund um den Transport entstehen weitere Kosten.

„Diese zusätzliche finanzielle Belastung ist für uns als junge Band nicht nur ein paar Euro. Um dies aufzufangen und bald wieder auf der Bühne zu stehen, haben wir einen Spendenaufruf gestartet. Jeder Euro hilft uns, entstandene Kosten abzufedern und unsere Arbeit weiterhin möglich zu machen“, teilen die Musiker mit. Schon nach kürzester Zeit sind 9000 Euro zusammengekommen.