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„Fatales Zeichen" Kölner Präsidenten mit klarem Urteil zur Zoch-Absage in Düsseldorf

Zwei Jecke werfen Kamelle beim Rosenmontagszug vom Wagen

Zwei Jecke werfen 2020 Kamelle beim Rosenmontagszug in Köln vom Wagen.

Die Entscheidung zur Absage des Düsseldorfer Rosenmontagszuges wird auch in Köln heftig diskutiert. EXPRESS.de hakte bei den Präsidenten der großen Vereine nach.

Die Präsidenten der Kölner Karnevalsvereine sehen die Entscheidung aus Düsseldorf mehrheitlich kritisch. Der Tenor: „Die Absage in Düsseldorf war zu früh.“

So sieht es auch Björn Griesemann, Präsident der Blauen Funken: „Ich finde es nicht gut, dass Düsseldorf da einen Alleingang macht. Der Rheinische Karneval sollte da zusammenhalten. Ich glaube es ist momentan nicht die richtige Zeit über Karneval zu reden. Wir müssen die nächsten drei Wochen abwarten, dann macht es Sinn nachzudenken. Es macht wenig Sinn früh Dinge zu entscheiden.“

Der Meinung ist auch Michael Gerhold von der Nippeser Bürgerwehr: „Wir sollten alle die Ruhe bewahren. Einen Rosenmontagszug könnte man immer noch absagen, wenn es denn sein muss. Der Zeitpunkt ist mir persönlich zu früh.“

Köln: Karnevalspräsidenten sehen Zoch-Absage in Düsseldorf kritisch

„Es ist ein falsches Zeichen in der jetzigen Zeit“, ist sich Bürgergarde-Chef Markus Wallpott sicher. „Wir haben am letzten Samstag beim Festkomitee unterschrieben mit der Prämisse, dass wir mitgehen und haben Wurfmaterial bestellt. Wir stehen dahinter und möchten den Zug durchführen. In Düsseldorf wurde viel zu früh abgesagt. Das hätte man auch Mitte oder Ende Januar machen können.“

Hans Kölschbach von den Altstädtern: „Ich will die Entscheidung in Düsseldorf nicht bewerten. Wir sollten nach Köln schauen. Das Argument Wurfmaterial kann ich nicht nachvollziehen, denn das könnte notfalls auch noch eine Woche vorher eingekauft werden.“

Prinzengarde-Boss Dino Massi zeigt sich ob der Entscheidung in Düsseldorf ebenfalls angesäuert: „Ich bedaure sehr die Entscheidung aus Düsseldorf und Leverkusen. Wir in Köln halten zusammen. Dass die Düsseldorfer da wohl nicht informiert haben, kommt nicht gut an. Ich kann diesen Alleingang nicht begrüßen. Letztes Jahr hatte man sich etwas anderes geschworen.“

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