Corona in Köln Zahlen-Chaos: Korrigierter Inzidenzwert sorgt für Negativ-Rekord 

Stream Genial: So holen sich Kölner Jecke Gürzenich oder Sartory auf die Couch

Die Höhner stehen mit Katja Baum zusammen.

Zum Beispiel auch beim Jeckstream dabei: Die Höhner, anmoderiert von Katja Baum.

Das noch junge Format „Jeckstream“ im Kölner Karneval startet in seine zweite Runde und wurde am Mittwoch (12. Januar) vorgestellt. 

Der Kölner Sitzungskarneval findet nur in kleinem Rahmen statt. Aber was, wenn man sein Wohnzimmer zu Gürzenich oder Sartory umfunktionieren will? Kein Problem! Denn bereits im zweiten Jahr hat das Portal „Jeckstream“ darauf die richtige Antwort gefunden.

„Es hat alles klein im vergangenen Jahr angefangen mit unglaublich viel Herzblut“, berichtet Rabaue-Sänger und Mitinitiator Alexander Barth über das Projekt, das am Mittwoch (12. Januar) bei Santos in Deutz vorgestellt wurde. „In diesem Jahr sind wir schon ein Stück weiter.“

Orga-Team des Jeckstreams

Das Orga-Team von Jeckstream um Rabaue-Sänger Alexander Barth (l.).

Das Prinzip: Via Stream können sich Jecke auf der eigenen Couch eine gesamte Karnevalssitzung zusammenstellen. Ab 9,99 Euro darf man dann selbst entscheiden, wer auf der ganz persönlichen jecken Veranstaltung auftritt und beispielsweise die Sitzung im Freundeskreis schauen. Auch die Moderation können die jecken Zuschauerinnen und Zuschauer selbst wählen.

Köln: Jeckstream mit Top-Stars des Kölner Karnevals gespickt

Binnen vier Wochen hat das Team um Barth und Christoph Runkel im Studio so über 70 Künstler und Bands zusammengetrommelt, die ihren Auftritt aufgenommen haben. Mit dabei ist wirklich die Belle Etage des Kölner Karnevals. In Corona-Zeiten besonders schön: Die Künstlerinnen und Künstler werden pro gestreamten Auftritt vergütet. Auch wenn niemand damit reich werden kann – in Corona-Zeiten allemal zumindest ein kleines Trostpflaster für die Menschen auf und hinter der Bühne.

Ganz nebenbei gibt es für alle, die ein Ticket auf Jeckstream buchen, auch noch etwas zu gewinnen. „Jeder, der eine Sitzung bucht, hat die Chance auf einen Motorroller“, erklärt Christoph Runkel. Besonders jeck für Fans: Dieser Roller ist auch noch mit den Unterschriften sämtlicher Akteure versehen.

Ob Jeckstream auch noch nach Pandemie-Zeiten sendet? Alexander Barth: „Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Es ist jetzt erst einmal schön, dass sich daran so viele beteiligen.“ Also: Kostüm herausholen, Fernseher oder Tablet anmachen und schon kommt die Fernsehsitzung zu den Jecken nach Hause.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.