Der Caritasverband für die Stadt Köln feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum. Zum 111. Jubiläum gab es erstmals eine Kostümsitzung. Zudem überbrachte das Festkomitee eine besondere Nachricht.
„Gemeinsam, nit einsam“Festkomitee mit Überraschung zum 111. Jubiläum

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Der Caritasverband der Stadt Köln feierte am Donnerstagabend (22. Januar 2026) erstmals eine Kostümsitzung. Viele Gäste waren zum Jubiläumsfest erschienen.
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„Gemeinsam, nit einsam“: Das Jubiläumsmotto der Caritas Köln passt wunderbar zum Kölner Karneval und zum diesjährigen Sessionsmotto „Mer dun et för Kölle“. Das besondere Gefühl, das in vielen Liedern der Stadt besungen wird, steckt ebenfalls mit drin.
Das Ehrenamt steht auch bei der Caritas Köln besonders im Fokus. Dort setzen sich mehr als 1600 Ehrenamtliche täglich gemeinsam mit rund 2300 Mitarbeitenden für Menschen in schwierigen Lebenslagen ein und ergänzen sich so auf besondere Weise.
Caritas Köln feiert 111. Jubiläum mit Premiere der Kostümsitzung
„Wir tun alles für die Kölnerinnen und Kölner und sind Teil des kölschen Lebensgefühls“, sagte Vorstandssprecher Markus Peters. „Unsere Geschichte ist geprägt von Herzblut, Ehrenamt und professioneller Hilfe für Menschen in Krisen und Notlagen, gleichzeitig von großer Solidarität und Anwaltschaft für Menschen am Rand der Gesellschaft. Dass wir dieses Jubiläum karnevalistisch feiern, passt perfekt zu uns und genauso zu Köln: Wir feiern, wie wir sein wollen – offen, zugewandt und füreinander da.“
Den emotionalen Auftakt zum 111. Jubiläum bildete die Premiere der großen Kostümsitzung in der Eventhalle des Festkomitees Kölner Karneval. Dort ging am Donnerstagabend (22. Januar 2026) ein tolles Programm über die Bühne.
Handwerker Peters, die Bläck Fööss, Marc Metzger, Eldorado, die Rhythmussportgruppe, dä Knubbelisch und Lupo sowie die Kindertanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde und das Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett waren dabei. Auch das Kinderdreigestirn und das Jan-un-Griet-Paar feierten mit.
Seit 111 Jahren steht die Caritas in Köln Menschen zur Seite, die Unterstützung benötigen: Kindern und Jugendlichen, Familien, älteren Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen in besonderen Lebenslagen. Was 1915 während des Ersten Weltkriegs in großer sozialer Not begann, ist heute ein breit aufgestelltes Netzwerk.

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Zugleiter Marc Michelske, Bernd Petelkau (Vorsitzender CDU-Ratsfraktion), Markus Nikolaus (Finanzvorstand Caritas Köln), Tim Kurzbach (Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln), Markus Peters (Vorstandssprecher Caritas Köln) und Jörn Stobbe (Präsident des 1. FC Köln, v.l.) bei der Sitzung.
Über 80 Dienste und Einrichtungen sind im gesamten Stadtgebiet aktiv in der Kinder- und Jugendhilfe, in stationären Pflegeeinrichtungen (sieben Altenzentren, zwei Hospize) und der ambulanten Pflege, in fünf Kitas, in Unterkünften und Projekten für geflüchtete Menschen sowie in Wohnhäusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche Aktionen geplant. Und natürlich geht es da typisch kölsch zu. Neben der Kostümsitzung und dem Besuch von „Loss mer singe“ in Bickendorf darf erstmals eine große Fußgruppe am Rosenmontagszug teilnehmen. Zugleiter Marc Michelske war deshalb auch bei der Premieren-Sitzung vor Ort.
„Als größter Wohlfahrtsverband Kölns leistet die Caritas seit mehr als einem Jahrhundert einen unverzichtbaren Beitrag für die Menschen in Köln. Man kann jeden Tag überall in Köln sehen, wie fest die Caritas in der Stadt verankert ist“, gratulierte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

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Die Bläck Fööss präsentierten bei der Caritas-Sitzung ihre Hits.
Außerdem wurde die Aktion „111 gute Taten“ gestartet. Sie lädt Menschen dazu ein, sich aktiv an sozialem Handeln zu beteiligen. Symbolisch kann sich jeder eine gute Tat auswählen und damit gezielt caritative Arbeit fördern. Als Zeichen der Unterstützung erhalten Spenderinnen und Spender ein personalisiertes Zertifikat über die gewählte gute Tat.
„Wir freuen uns auf ein lebendiges Jubiläumsjahr und darauf, Menschen immer wieder miteinander zu verbinden. So tragen wir dazu bei, dass Köln eine lebenswerte Stadt für alle ist. ‚Gemeinsam, nit einsam‘ wollen wir jeden Tag spürbar machen“, sagt Vorstandssprecher Peters.

