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Mit Ex-DSDS-Liebling Frauenpower im Karneval: Das ist die neue kölsche Band „Mätropolis“

Die Mitglieder der Band Mätropolis posieren für ein Foto.

Die Mitglieder von „Mätropolis“ freuen sich auf ihre erste Session: Linda Teodosiu, Trish Ross, Jenny Gerdts und Jo Eicker (v.l.n.r.)

Der Kölner Karneval steht in den Startlöchern: Kurz vor der neuen Session präsentieren die vielen Bands auch ihre neuen Songs. Darunter auch „Mätropolis“ – eine neue kölsche Girlband voller Frauenpower.

Der 11.11. rückt näher, die Jubiläums-Session im Kölner Karneval steht in den Startlöchern. Zum 200. Mal wird in dieser Session der organisierte Karneval gefeiert, das bunte Treiben in der Stadt wird wieder einmal keine Grenzen kennen.

Damit die Jecken wissen, wohin musikalisch die Reise vor einer Session geht, ist der Sampler „Karneval der Stars“ Jahr für Jahr ein guter Indikator. Bereits zum 52. Mal ist am Freitag (28. Oktober 2022) das Werk erschienen, das die vermeintlich angesagtesten neuen Songs der beliebtesten kölschen Bands präsentiert.

Dabei sind auch vor dieser Session selbstverständlich wieder viele Stars der kölschen Musik wie die Bläck Fööss, die Höhner, Kasalla, Miljö oder Cat Ballou.

Doch wer sich die Interpreten-Liste anschaut, wird auch über den Namen „Mätropolis“ stolpern. Es ist eine neu gegründete Band, die mit ihrem Lied „Hingerm Horizont“ in dieser Session so richtig durchstarten möchte – und in der männlich dominierten Band-Landschaft in Köln mit voller Frauenpower überzeugen will. EXPRESS.de hat mit Jo Eicker, der Gitarristin von „Mätropolis“, gesprochen.

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Karneval in Köln: Band voller Frauenpower – das ist „Mätropolis“

Neben ihr gehören auch Schlagzeugerin Trish Ross und Produzentin und Songschreiberin Jenny Gerdts zu „Mätropolis“. Komplettiert wird die Band von Sängerin Linda Teodosiu, die bereits unter anderem mit Beyoncé, Peter Maffay oder Joe Cocker auf der Bühne stand und vielen vermutlich wegen ihrer Auftritte bei DSDS im Jahr 2008 (kam bis ins Halbfinale) noch ein Begriff ist.

„Wer die kölsche Sprooch liebt, wird sich freuen, dass wir in unseren Texten Wert auf gutes Kölsch legt. Lindas Mama Belinda, die selber früher im Karneval gesungen hat, würde uns sonst auch die Hölle heiß machen“, sagt Jo Eicker lachend im EXPRESS.de-Gespräch.

Der Bandname sei an das altgriechische „Metropolis“ angelehnt, was so viel wie „Mutterstadt“ bedeutet. Es treibe die vier Frauen an, den Kölner Karneval noch schöner und facettenreicher zu machen, sagt Eicker. Entgegen komme den vier Bandmitgliedern unter anderem ihre jahrelange Erfahrung und dass sie sich untereinander schon lange kennen würde, sagt Eicker.

So haben sie und Trish zusammen unter anderem in der Teenie-Rockband „The Black Sheep“ mitgewirkt, mit Linda war sie sogar auf der gleichen Schule. „Ohne zu wissen, was irgendwann nochmal daraus werden würde“, sagt sie heute.

Kölner Band „Mätropolis“: „Freuen uns darauf, ein kleiner Teil des Jubiläums zu sein“

Mit ihrer Musik möchte die Band vor allem Unterschiede miteinander verbinden – getreu dem eigenen Band-Motto „Schäl-Sick-Attitüde meets Großstadt-Glamour“.

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Jo Eicker sagt: „Köln hat so schöne Facetten und viele davon sind schon irgendwie ein Teil unserer Identität. Wir lieben diese Stadt und wir verstehen Köln und Karneval gleichbedeutend mit Diversität. Mit dem Gefühl, dass jeder Mensch willkommen ist und Unterschiede gefeiert werden. Weil diese Gemeinschaft und Offenheit der Kitt ist, der uns alle zusammenhält. Und warum sollte das dann nicht auch auf den Bühnen im Karneval widergespiegelt sein?“

Denn jeder Jeck weiß: Karneval verbindet – beispielsweise wenn sich die vielen einzelnen Gruppen im Straßenkarneval im Laufe des Tages vermischen und man so mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch kommt. Den eigenen Horizont erweitern – oder wie es die Mädels von „Mätropolis“ in ihrem Sessions-Song ausdrücken: „Hingerm Horizont do waad noch mih op uns“.

Die Band ist jedenfalls bereit für ihre ersten Auftritte im Karneval. „200 Jahre Kölner Karneval – das ist wirklich unfassbar, und vor allem unfassbar schön! Wir essen jetzt schon jeden Tag Berliner, weil wir es gar nicht erwarten können. Aber mal im Ernst: Wir freuen uns wahnsinnig darauf, ein kleiner Teil dieses Jubiläums sein zu dürfen“, sagt Jo Eicker stolz.

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