Er hörte Schreie und zögerte nicht: Nach dem mutigen Einsatz von Fatih Aksüt feiert Köln den Helden vom Rheinufer.
Junge Frau (21) gerettetSo feiert Köln den Helden vom Rheinufer

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Fatih Aksüt hat am späten Samstagabend (7. März 2026) eine junge Frau aus dem Rhein gerettet.
Köln feiert seinen Helden. Fatih Aksüt (26) hat am späten Samstagabend eine junge Pkw-Beifahrerin (21) aus dem Rhein gerettet, nachdem das Auto sekundenschnell im Wasser versunken war.
Gegenüber EXPRESS.de hatte der 26-Jährige die dramatische Situation geschildert. Auf Facebook und Instagram danken nun unzählige Menschen dem mutigen Retter. Ihn selbst lässt der Vorfall noch nicht los. „Die vielen Kommentare unter eurem Post haben mir nach dieser tragischen Situation sehr gut getan. Es war überwältigend zu sehen, wie viele Menschen mitfühlen und so liebe Worte schreiben“, so Fatih Aksüt am Montag (9. März).
Nach dem EXPRESS.de-Bericht: Zahlreiche Reaktionen auf Facebook und Instagram
„Was für eine starke Aktion. Es ist inspirierend zu sehen, dass es Menschen gibt, die im entscheidenden Moment nicht wegschauen, sondern anpacken. Ein großer Dank und maximaler Respekt für diesen Heldenmut“, schreibt Bille W. auf der EXPRESS.de-Facebookseite, wo der Bericht bislang mehr als 400-mal gelikt wurde.
„Klasse Herr Aksüt, Zivilcourage ist mittlerweile selten geworden“, so das Lob von Jakob Z. Und Isabel G. kommentiert: „Ich bin so dankbar, dass es Helden gibt, die anderen helfen. Das ist wirklich bewundernswert!“ Viele weitere zollen Fatih Aksüt großen Respekt, der sein Leben riskiert habe, um zu helfen. Darunter Agnes C.: „Finde ich echt toll. Dank an den Retter. “
„Von dir braucht die Welt mehr“, schreibt einer auf Instagram zu dem EXPRESS.de-Bericht, der bereits mehr als 2200 Herz-Emojis bekommen hat. Ein anderer: „Bin stolz auf dich. Unsere Gebete sind bei dem Jungen.“ Aus Fatihs Familie heißt es: „Respekt, mein Schwager! Während andere nur zuschauten, hast du gehandelt und ein Leben gerettet. Darauf kann man wirklich stolz sein.“
Auch Nicole R. äußert ihren Respekt vor Fatihs beherztem Handeln. Sie versetzt sich aber auch in seine Lage, als er erkannte, dass er dem Fahrer des Pkw nicht helfen kann. „Ich kann mir vorstellen, wie grausam es ist, wenn ein Mensch in Lebensgefahr gerät und man kann nichts tun. Möge es allen Beteiligten bald gut gehen und dass sie das Erlebte gut verarbeiten können“, erklärt sie auf Fccebook.
Auf EXPRESS.de-Nachfrage sagt ein Sprecher der Kölner Polizei am Montag, dass sich der Autofahrer – wie die Beifahrerin ist er 21 – weiterhin in Lebensgefahr befindet. Der junge Fahrer war abgetrieben worden und wurde erst hinter der Zoobrücke von Kräften der Feuerwehr aus dem Wasser gerettet. Er musste vor Ort reanimiert werden. (iri)
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