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Decksteiner Weiher Joggerin in Köln vergewaltigt? Für Ermittler ist Sache jetzt klar

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Nach Bekanntwerden der angeblichen Vergewaltigung war die Polizei mit zahlreichen Kräften vor Ort und durchkämmte die Gegend.

Köln – Die angebliche Vergewaltigung einer Joggerin am Decksteiner Weiher vor rund einem Monat hatte für viel Wirbel und mehrere Großeinsätze der Polizei gesorgt. Am Dienstag (23. März) gaben die Ermittler nun bekannt, dass die Fahndung nach einem mutmaßlichen Täter eingestellt wurde. 

  • Joggerin in Köln angeblich vergewaltigt
  • Kölner Polizei mit Großeinsätzen
  • Fahndung nach mutmaßlichem Täter eingestellt

Angebliche Vergewaltigung in Köln: Ermittlungen gegen Joggerin laufen weiter

„Staatsanwaltschaft und Polizei Köln suchen nicht mehr nach einer Person, die die von der Anzeigenerstatterin geschilderten Tat begangen haben soll“, erklärte ein Polizeisprecher. Hingegen würde gegen die Frau weiterhin wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. 

Wegen starker Zweifel an der Vergewaltigung der Joggerin, die sich am Morgen des 24. Februars ereignet haben sollte, hatte die Polizei das Landeskriminalamt NRW mit einem Spurengutachten beauftragt. Bei dem Gutachten ging es um die Auswertung von Beweismaterial. So wurde ans LKA sichergestelltes Material zur Prüfung auf DNA-Spuren eingesandt.

Ganz offensichtlich haben die Ermittlungen keinerlei Hinweise, die die Schilderung des mutmaßlichen Opfers stützen, ergeben. Die Frau hatte kurz nach ihrer Anzeige einen Anwalt eingeschaltet und sich nicht mehr geäußert. 

Angebliche Vergewaltigung einer Joggerin löste bei Polizei Köln einen Großeinsatz aus

Die Nachricht der angeblichen Vergewaltigung hatte in der Bevölkerung für Angst und Schrecken gesorgt – und bei der Polizei einen Großeinsatz ausgelöst. Kräfte der Einsatzhundertschaft durchkämmten den Tatortbereich, verteilten Fahndungsplakate und befragten Spaziergänger. Außerdem machte die Polizei einen Zeugenaufruf.  

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Beamte befragten Spaziergänger, die häufig in dem Bereich unterwegs sind, ob sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Die Joggerin hatte angegeben, in der Nähe des Ausflugslokals „Haus am See“ von einem Unbekannten angesprochen, bedroht, in ein angrenzendes Waldstück geführt und dort von ihm sexuell missbraucht worden zu sein. Die Polizei befürchtete, dass der Vergewaltiger erneut zuschlagen könnte. 

Am Montag (1. März) dann die überraschende Meldung: Die Ermittler erklärten, dass es starke Zweifel an der Aussage der Frau gäbe. „Nach Auswertung der bislang vorliegenden Beweismittel ist mittlerweile nicht auszuschließen, dass die Geschädigte die von ihr angezeigte Tat vorgetäuscht oder sich die Tat anders als von ihr geschildert zugetragen haben könnte“, erklärte ein Polizeisprecher damals. (iri)