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Riesen-Zoff im Höhner-Stall Corona-Eklat: Kölsche Band feuert Gitarristen

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Joost Vergoossen spielte schon mit internationalen Größen wie Bobby Kimball („Toto“).

Köln – „Joost hat so einen speziellen Sound, der uns alle irgendwie motiviert hat und die Chemie auf der Bühne stimmte von der ersten Sekunde an“, meinten die Höhner 2018 einstimmig zu ihrem neuen Gitarristen. Knapp drei Jahre später ist das Kapitel Geschichte: Joost Vergoossen musste den Höhner-Stall verlassen. Ein achtkantiger Rauswurf, wie der Musiker auf Facebook schildert. Die Höhner erklären dazu am Sonntagmorgen, 25. April, sie hätten keine andere Wahl gehabt.  

  • Höhner: Gitarrist gefeuert
  • Riesen-Zoff mit Joost Vergoossen
  • Band erklärt Rauswurf

Im Höhner-Stall müssen die Fetzen geflogen sein. Das geht zumindest aus den die Aussagen des Gitarristen aus den Niederlanden hervor, der seinen Rausschmiss auf Facebook öffentlich machte.

Höhner: Kölsche Band wirft Gitarrist Joost Vergoossen raus

Per Telefon sei er gefeuert worden, berichtet Vergoossen. Ausschlaggebend seien unter anderem seine Ansichten zur Corona-Pandemie gewesen, außerdem schreibt Vergoossen, die Höhner unterstellten ihm rechtes Gedankengut.

Er habe nach seinem Rauswurf um ein persönliches Gespräch gebeten, um der Band zu verdeutlichen, dass er kein Rassist oder „Virenverweigerer“ sei. Das sei jedoch abgelehnt worden. Seine Sachen, die er noch in Köln habe, wolle ihm die Band nach Hause in die Niederlande schicken, so Vergoossen.

Höhner erklärten Gründe für Trennung von Joost Vergoossen

Auf EXPRESS-Anfrage bestätigten die Höhner am Sonntagmorgen die Trennung: „Joost Vergoossens Haltung zur weltweiten, Covid-19 bedingten Pandemie, die er in mehreren Postings auf seinen Social-Media-Plattformen veröffentlicht hat, entsprechen nicht der Überzeugung der Band.“

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Die Höhner brauchen ein neues Bandfoto: Gitarrist Joost Vergoossen (2. v. links) ist gefeuert worden. 

Zahlreiche Diskussionen zu den erfolgten und bestehenden Covid-19-Maßnahmen zwischen dem Gitarristen und den anderen Musikern seien ergebnislos verlaufen.

Weiter heißt es: „Als Joost sich schließlich öffentlich zu einem niederländischen Rechtspopulisten und dessen Partei bekannt hat, ist es - nach weiteren langen Gesprächen - zu der Entscheidung gekommen, in Zukunft getrennte Wege zu gehen.“

Vergoossen betont, er habe die Höhner nie in ein schlechtes Licht rücken wollen. „Wir haben so viele schöne Sachen gemacht, ich bin der Band dankbar dafür... Er habe viel in den drei Jahren bei der kölschen Kult-Band gelernt. Und: Es sei ziemlich cool gewesen, sich als kölscher Jung zu fühlen.