Köln im Sommer! So schön das Leben am Rhein bei warmem Wetter auch ist, manchmal braucht es auch eine Abkühlung an einem geeigneten Ort. Um den zu finden, gibt es eine spezielle Karte.
Hitze in KölnKarte zeigt die kühlsten Orte der Stadt

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Die Stadt Köln wirbt auf einem Standmonitor für das Hitzeportal mit Tipps bei heißem Wetter.
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Köln schwitzt sich durch das erste richtig heiße Wochenende des Jahres! Wem es jetzt schon zu heiß ist und wer dringend einen kühlen Ort braucht, kann einen Service der Stadt Köln nutzen. Eine interaktive Karte wurde entwickelt, auf der kühle Orte eingetragen werden können.
Das Projekt wurde bereits im Jahr 2024 ins Leben gerufen und es soll möglichst kühle Orte in Köln sichtbar machen und die Bürgerinnen und Bürger für Themen rund um Hitze sensibilisieren. Im „Kölner Hitzeportal“, auf der städtischen Internetseite, gibt es auch eine interaktive Stadtkarte.
Hier können die Einwohnerinnen und Einwohner auch selbst ihre persönlichen „kühlen Orte“ eintragen. Diese Orte bieten Schutz und Erholung vor den hohen Temperaturen.
Kleine Symbole mit Sonnenschirmen zeigen, wo man es am besten aushalten kann. Dabei gibt die Farbe des Schirmchens Aufschluss über die Art des kühlen Ortes: Ein rotes Schirmchen steht für einen kühlen Innenraum, ein blaues Schirmchen ist ein Ort am Wasser und orange ist ein Platz im Schatten – violett steht beispielsweise für einen Insider-Tipp. Hier kannst du dir die Karte der Stadt Köln mit den kühlen Orten direkt anschauen.
Die Vielfalt der kühlen Orte ist groß. Schattige Sitzbänke in Parks zählen ebenso dazu wie diverse Kirchen oder klimatisierte Einrichtungen.
Hier ein Beispiel für St. Aposteln (eine römisch-katholische Kirche am Neumarkt): „Durch das dicke Mauerwerk und den recht dunklen Innenraum, herrscht hier auch bei extremen Außentemperaturen eine angenehme Kühle.“ Den Kölner Dom sollte man bei Hitze übrigens eher nicht aufsuchen...
Neben Fotos, die neugierig auf die kühlen Oasen machen sollen, können die Nutzerinnen und Nutzer auch weitere Infos hinzufügen. Dadurch wird die Stadtkarte kontinuierlich von den Kölnerinnen und Kölnern mit ihren Empfehlungen und Erfahrungen aktualisiert und entwickelt sich stetig weiter.
Das Eintragen eines kühlen Ortes sei denkbar einfach. So funktioniert es: Die Nutzerinnen und Nutzer setzen einfach einen Punkt auf der digitalen Hitzeportal-Karte. Zusätzlich können sie den Namen des Ortes angeben und, falls möglich, kurze Hinweise zu Öffnungszeiten oder eventuellen Kosten hinzufügen.
Neben schattigen Plätzen, Parkanlagen oder Kirchen wurden auch Museen und klimatisierte Geschäfte bisher eingetragen. Auf der Schäl Sick gibt es bisher (leider) deutlich weniger Einträge als fürs Linksrheinische.
Hier ein paar Beispiele für kühle Orte, die im Portal zu finden sind:
- Genovevahof als grüne Oase (Mülheim)
- Wasserspielplatz im Beethovenpark (Sülz)
- Stadtbibliothek ist im Kundenbereich durch eine Klimaanlage gekühlt (Innenstadt)
- Wasserspiele auf dem Pariser Platz (Chorweiler)
- Der Fühlinger See (Fühlingen)
Der Hintergrund des Projekts liegt in den steigenden Temperaturen durch den Klimawandel, die natürlich auch Köln vermehrt betreffen. Extreme Hitzetage belasten nicht nur die Natur, sondern auch vulnerable Bevölkerungsgruppen.
Für Alte, Schwangere und Kranke ist Hitze potenziell lebensgefährlich. Die Stadt Köln möchte über die gesundheitlichen Folgen aufklären und die Bürger gezielt für den Umgang mit Hitzezeiten sensibilisieren. (red)
