Rhein-Sieg-Kreis Waldbrand lodert – Warn-App Nina mit eindringlicher Alarmierung

Feiern am 11.11. in Köln Nicht nur 2G: Das sind die Regeln für die Innenstadt 

Köln 11.11. Elfter Elfter Elfter im Elften Karneval Straßenkarneval Brauchtum Sessionsstart Sessionseröffnung

Der 11.11. findet dieses Jahr unter besonderen Voraussetzungen statt. Hier ist der Sessionsauftakt 2019 auf der Zülpicher Straße zu sehen. 

Der 11.11. in Köln steht in diesem Jahr unter dem Eindruck der steigenden Corona-Zahlen. Daher gibt es noch mehr Regeln, aber auch altbewährte Leitlinien für die Feiernden.

Köln. Der 11.11. in Köln: Nur, wer genesen oder geimpft ist (2G-Regel), darf zu den offiziellen Partys und in die Gastronomie. Das hat die Stadt Köln beim Land NRW beantragt – und dafür am Montag (8. November 2021) grünes Licht erhalten. Am Dienstag (8. November 2021) hat die Stadt weitere Regeln für die Innenstadt verkündet.

Feiern am 11.11. in Köln: 2G-Regeln in der Innenstadt

Wegen der angespannten Corona-Lage hat die Stadt an den Karnevals-Hotspots Altstadt und Zülpicher Viertel die 2G-Regel eingeführt. Seit Dienstag (9. November 2021) gilt außerdem grundsätzlich bei allen Karnevalsveranstaltungen die 2G-Regel, nicht nur bei Veranstaltungen ohne Sitzplatzpflicht – sondern bei allen in Köln.

Hier alle Infos zu den 2-G-Zonen: Erste Absperrgitter sind bereits zu Wochenbeginn im Zülpicher Viertel, auf den Uniwiesen und in Teilen der Altstadt aufgebaut worden. Das Ordnungsamt wird hier den Zutritt genau kontrollieren, kündigte die Stadt an.

Alles zum Thema Corona
  • Epidemiologe zieht über Lauterbach her „Wäre besser, wenn er seine Zunge im Griff hätte“
  • Image-Wandel auf Mallorca? Ballermann-Gastronom: „Wir leben hier vom Sauftourismus“
  • Masken, Corona-Tests NRW-Schulstart nach den Sommerferien: Das müssen Eltern und Kinder wissen
  • Corona Österreich hebt Quarantäne-Pflicht auf – auch in Deutschland gibt es eine klare Tendenz
  • Flughafen Köln/Bonn Lufthansa-Warnstreik ab Mittwoch: Zusätzliches Chaos erwartet
  • Corona-Selbsttest Bei diesen Onlineshops erhältlich – so viel zahlen Sie für die Schnelltests
  • Galeria, P&C und Co. Kaufhaus-Riesen klagen gegen Corona-Regeln des 1. Lockdowns in NRW
  • Drei beliebte Ziele besonders betroffen Flüge ins Ausland sind jetzt deutlich teurer als vor Corona 
  • „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers ist krank – „tut mir wahnsinnig leid“
  • Krankenkasse legt Zahlen offen Krankentage von Long-Covid-Betroffenen pro Jahr schockieren

11.11. im Tanzbrunnen – Ungeimpfte können Karte zurückgeben

Auch Alter Markt und Heumarkt sind 2-G-Zone. Im Kwartier Latäng gilt sie ab Barbarossaplatz und Hohenstaufenring in südwestlicher Richtung. Auch Zülpicher Platz, Rathenauviertel und Zülpicher Straße bis in Höhe der Uniwiese ist 2-G-Gebiet.

2G-Zone in Kölner Altstadt. Grafik 11.11.

Auf der Grafik ist die 2G-Zone am 11.11. in der Kölner Altstadt abgebildet.

Die Altersgrenze für die 2-G-Regelung liegt bei 12 Jahren. Bei Kindern reicht die Vorlage eines PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

2G-Zone im Kwartier Latäng

Auf der Grafik ist die 2G-Zone am 11.11. im Kwartier Latäng zu sehen.

Im Tanzbrunnen feiern rund 10.000 Jecke bei der Sessionseröffnung der Grossen von 1823. Ursprünglich waren die Tickets nach der 3-G-Regel verkauft worden. Nun haben Ungeimpfte die Gelegenheit, ihre Karte zurückzugeben. Diese Tickets könnten dann an der Tageskasse neu verkauft werden unter 2-G-Voraussetzungen, hieß es von der Gesellschaft.

Feiern am 11.11. in Köln: Glasverbot gilt in Altstadt und Kwartier Latäng

Trotz der Corona-Entwicklung stellt sich die Stadt am 11.11. auf eine große Anzahl Feiernder ein. Hotspots dürften die Altstadt im Bereich Heumarkt und Alter Markt sowie das Zülpicher Viertel (Kwartier Latäng) werden. Gastronomiebetriebe, Clubs und Partyvolk müssen sich auf eine konsequente Kontrolle der Beschallung und Einhaltung der Corona-Regeln einstellen.

Außerdem soll es ein generelles Glasverbot geben. Wer zum Feiern am 11.11. nach Köln kommt, wird gebeten, von vornherein auf sein Glas zu verzichten: In der Altstadt und im Zülpicher Viertel gilt ab 8 Uhr für die kommenden 24 Stunden ein Glasverbot.

„Dies sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, es beschleunigt auch die Kontrollen. Wer trotzdem mit einer Glasflasche kommt, muss den Inhalt nicht wegschütten. Gastronomen und die Willi-Ostermann-Gesellschaft stellen an den Kontrollstellen Pfandbecher zum Umfüllen bereit“, erklärt die Stadt in einer Mitteilung.

Feiern am 11.11. in Köln: KVB-Linie 5 hält nicht mehr am „Rathaus“ 

Auch bei der KVB gibt es am 11.11. in Köln Änderungen. Um unnötiges Gedrängel am Heumarkt zu verhindern, stoppt die Linie 5 der KVB an der Haltestelle „Rathaus“ (Alter Markt) ab 7 Uhr nicht mehr.

Wird das Gedränge auf den Altstadt-Plätzen zu groß, wird auch die Haltestelle „Heumarkt“ nicht mehr angefahren – die Linien 1, 5, 7 und 9 fahren dann ohne Halt durch. Fahrgäste werden gebeten, bereits am Neumarkt oder an der Haltestelle „Deutzer Freiheit“ auszusteigen und sich zu Fuß in Richtung Altstadt zu bewegen.

Feiern am 11.11.: KVB-Änderungen im Zülpicher Viertel

Auf gravierende Änderungen in der Steuerung der Personenströme müssen sich auch die Feiernden rund um den  Zülpicher Platz einstellen. Die KVB-Linien 12 und 15 halten am 11.11. nicht an der Haltestelle „Zülpicher Platz“.

Da es am Barbarossaplatz erfahrungsgemäß sehr voll ist, werden Feiernde gebeten, auch die Haltestelle „Rudolfplatz“ zu nutzen. Von dort gelangen sie über Habsburgerring und Hohenstaufenring sowie die Beethovenstraße zum Eingang Roonstraße. Wie üblich wird die Linie 9 der KVB um 8.30 Uhr ab der Haltestelle „Neumarkt“ umgeleitet.

Feiern am 11.11. in Köln: Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen

Auch Autofahrer müssen am 11.11. in Köln mit Einschränkungen rechnen.

Im Altstadtbereich wird es bereits ab 6 Uhr die ersten Verkehrssperrungen geben. Dies betrifft auch die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt.

Feiern am 11.11. in Köln: Keine Bühne an der Uni-Mensa

Im Bereich der Uni-Mensa werden statt einer Bühne mehrere Entlastungsflächen eingerichtet, die jedoch erst dann zum Tragen kommen, wenn das Zülpicher Viertel ausgelastet ist. Vorher wird es hier weder Musik noch Versorgung geben. Es gibt kein Programm und keine festen Spielzeiten. Sobald das Zülpicher Viertel wieder einen Zulauf zulässt, werden die Flächen sukzessive aus der Überspielung herausgenommen. In diesem Bereich gilt wie in der Südstadt außerdem eine freiwillige Glasabgabe. (mj)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.