Bundesweite Falschgeld-Razzia Durchsuchungen auch in Köln – zwei Festnahmen

Zwei Polizeibeamte bei einer Razzia.

Wie die Polizei am Donnerstag (29. Juli 2021) bekannt gab, wurden in Köln sechs Objekte durchsucht. Das Foto zeigt eine Razzia im Ruhrgebiet im Juni 2020.

Bei einer bundesweiten Falschgeld-Razzia schlugen die Ermittler auch in Köln zu. Für zwei Tatverdächtige klickten die Handschellen. 

Köln. Im Kampf gegen Blüten ist den Ermittlern ein großer Schlag gelungen. Wie die Kölner Polizei am Donnerstag, 29. Juli, bekanntgab, wurden bei einer bundesweiten Falschgeld-Razzia unter anderem zwei beim Amtsgericht Köln erwirkte Haftbefehl vollstreckt.

Das bundesweite Ermittlungsverfahren wird von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW), die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelt ist, geführt. Demnach stehen zwei Beschuldigte (33, 40) im Verdacht, gewerbsmäßig Geld gefälscht und Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. 

Falschgeld-Razzia: Polizei durchsucht sechs Objekte in Köln 

Großeinsätze fanden am 14. und 15. Juli statt. Dabei waren mehr als 90 Beamte der Kölner Polizei, der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg sowie des Bundeskriminalamtes beteiligt. Neben den beiden Festnahmen kam es auch zu umfangreichen Durchsuchungen. So wurden sechs Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis sowie in Kempten im Allgäu und Breisach am Rhein durchsucht. 

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Dabei stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial und Falschgeld im fünfstelligen Bereich sicher. Gegen die Tatverdächtigen wird seit November 2020 ermittelt. Weitere Ergebnisse sollen am Freitag bekanntgegeben werden. 

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