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45.000 Euro futschAls Anruferin die Tochter erwähnt, zahlt Kölner Rentnerin (73) sofort

Ältere Frau zählt Bargeld in ihren Händen.

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In Köln haben Betrüger erneut gegen eine ahnungslose Seniorin zugeschlagen. Das Symbolfoto wurde 2021 aufgenommen.

Mit einer eigentlich bekannten Betrugsmasche hat eine falsche Polizistin satte 45.000 Euro von einer Kölner Rentnerin erbeutet. Das Thema steht bei der Kölner Polizei weit oben auf der Agenda.

Köln. Eigentlich ist das Thema allgegenwärtig. Kaum eine Woche vergeht, in der die Kölner Polizei nicht vor den fiesen Maschen von Betrügern warnt, die es auf die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren abgesehen haben. Und doch haben die Kriminelle immer wieder Erfolg – weil sie auf gutgläubige Menschen treffen, die auf ihre Lügengeschichten reinfallen. Am Montag (9. August) berichtet die Kölner Polizei vom neuesten Fall dieser Art – und einer verlorenen Geldsumme, die schon beim Lesen extrem weh tut.

Am Freitagnachmittag (6. August) hatte sich eine unbekannte Frau am Telefon bei einer 73-Jährigen aus Köln-Porz gemeldet. Die Frau gab sich als Polizistin aus und tischte der Rentnerin am Telefon eine unfassbare Story auf. Die Tochter der Kölnerin habe einen Autounfall verursacht, bei dem eine Person ums Leben gekommen sei. 

Köln: Betrügerin ergaunert 45.000 Euro von Frau aus Porz

Ihre Forderung: Die 73-Jährige soll 45.000 Euro als Kaution überweisen, andernfalls werde die Tochter nach Spanien ins Gefängnis gebracht. Das Opfer sei aus Spanien, daher die Umstände, erklärte die vermeintliche Polizistin. 

Mit Druck und geschickter Gesprächsführung schaffte es die Unbekannte, die Kölnerin tatsächlich zum Bezahlen zu bewegen. Per Sofortüberweisung schickte die 73-Jährige die 45.000 Euro auf ein Konto in Litauen, von einem Betrug ahnte sich nichts.

Seniorin aus Köln-Porz ahnt zunächst nichts von einer Betrugsmasche

Erst, als die Anruferin weiteres Geld verlangte, geriet die Kölnerin ins Stocken. Sie legte auf und zog ihren Mann und ihre Tochter (die natürlich keinen Unfall gehabt hatte) ins Vertrauen, gemeinsam wurde dann die Polizei alarmiert.

Die Polizei warnt in dem Zusammenhang erneut vor der Masche von falschen Polizisten oder ähnlichen Vorgehensweisen von Betrügern. Die „echte” Polizei wird Menschen niemals nach Geld oder Wertgegenständen fragen, auch nicht bei wirklichen Unfällen. Deswegen sollten Betroffene niemals Geld an Fremde überweisen oder übergeben. Legen Sie stattdessen auf und ziehen Sie Menschen aus der Familie ins Vertrauen. Auch die Angehörigen sind aufgerufen, ihre älteren Familienmitglieder präventiv über Gefahren dieser Art aufzuklären.

Um den Betrügereien gegenüber älteren Menschen endlich Einhalt zu gebieten, hat die Polizei Köln vor wenigen Tagen eine Aktion in Kölner Bäckereien ins Leben gerufen. Auf gut 300.000 bedruckten Brötchen-Tüten werden Menschen vor den Gefahren von Betrügereien gewarnt.

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