Schon wieder ist in Köln ein Baum böswillig beschädigt worden. Erst vor wenigen Wochen hatte die Stadt eine ganze Serie von Baumfrevel-Fällen bekannt gegeben.
Schon wieder!Baum in Köln von Unbekannten regelrecht gehäutet

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Wie bei diesem Baum (Archivfoto) wurde jetzt auch der Stamm einer Eberesche in Köln-Lindweiler böswillig beschädigt.
Viele Bäume kämpfen bei der Trockenheit ums Überleben – und dann solche eine Nachricht: In Köln haben Unbekannte erneut einen Baum böswillig beschädigt!
Wie die Stadt am Donnerstag (6. August) meldet, handelt es sich um einen traurigen Fall aus Lindweiler. Anzeige wurde erstattet.
Wieder ein Fall von Baumfrevel in Köln
Das Team vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen entdeckte den geschädigten Baum, bei dem es sich um eine Eberesche mit einem Stammdurchmesser von rund 24 Zentimetern handelt. Der Vogelbeerbaum, der besonders für Vögel und Kleinsäuger wichtig ist, wurde regelrecht gehäutet!
„Die Eberesche wurde mutwillig beschädigt, indem die bereits aufgeplatzte Rinde vom Stammfuß bis zu einer Höhe von rund 170 Zentimetern gewaltsam abgeschält wurde“, erklärte ein Sprecher des städtischen Presseamtes.
Baumfrevel in Köln: schon wieder! Erst im Juli hatte die Stadt eine ganze Reihe von unfassbaren Taten mit einem Gesamtschaden von mehr als 11.000 Euro gemeldet. Unter anderem war im Rheinpark eine rund 75 Jahre alte kanadische Holz-Pappel angezündet und am Pescher See ein gesunder Baum so brutal am Stamm rundherum angesägt worden, dass er komplett abstarb. Auch nicht zu retten war ein Baum auf einem Spielplatz in Chorweiler, dem Unbekannte – wie im aktuellen Fall – die Rinde abschälten.
Ob die Eberesche aus Lindweiler den ihr zugefügten Schaden überlebt, steht noch in den Sternen. Laut Stadt besteht die Gefahr, dass auch sie abstirbt. Daher müsse der Baum unter Beobachtung bleiben, heißt es.
Die Schadenshöhe beläuft sich auf gut 2500 Euro. Die Stadt hat Anzeige wegen Sachbeschädigung für den schwer geschädigten Baum gestellt.
Doch wer so etwas tut, wer hinter solchen Taten steckt, die wütend machen, ist völlig unklar. Die Ermittlungen sind extrem schwierig, die Polizei ist meist auf Hinweise von Zeugen angewiesen. (iri)
